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Sprüche über Schönheit

325 Sprüche — Seite 3

Was den Blick fesselt und das Herz zugleich berührt, erscheint dem Menschen als schön. Schönheit lebt nicht nur in Gesichtern oder Formen, sondern ebenso in Gesten, Worten, Landschaften und Haltungen, die stimmig und lebendig wirken. Darum ist dieses Thema weit mehr als eine Frage des äußeren Eindrucks.

Ihr Zauber liegt darin, dass sie nicht bloß gefällt, sondern oft einen tieferen Sinn für Harmonie und Gegenwart weckt. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Schönheit als eine Erfahrung, in der Wahrnehmung, Empfindung und Wertschätzung zusammenkommen.

  1. Das Schöne wirkt entspannend, ohne zu langweilen.

  2. Wenn eine Frau die Schönheit einer andern anerkennt, so darf man daraus schließen, dass sie sich selber für schöner hält...

    Jean de la Bruyère

  3. Wer sich seinen Glanz von außen holt, bei dem ist's gewöhnlich inwendig dunkel

    August von Kotzebue

  4. Darin besteht ja die Teufelei weiblicher Reize, dass sie einen zwingen, sein eigenes Verderben herbeizusehnen.

    George Bernard Shaw

  5. Staatsmänner und schöne Frauen haben kein Gefühl für ihren allmählichen Verfall.

    Philip Chesterfield

  6. Schönheit ist Ewigkeit, die sich in einem Spiegel anblickt.

    Khalil Gibran

  7. Schönheit ist das von uns erblickte Spiegelbild einer außerordentlichen Freude der Natur.

    Friedrich Nietzsche

  8. Schönheit ist ein offener Empfehlungsbrief, der die Herzen im voraus für uns gewinnt.

    Arthur Schopenhauer

  9. Die Rose stand im Tau, es waren Perlen grau, als Sonne sie beschienen, wurden sie zu Rubinen.

    Friedrich Rückert

  10. Auf das Schöne, das keine Freude bringt, verzichte ich gern und verachte auch seine törichten Anbeter.

    Epikur

  11. Physische Kraft und schöne Gestalt sind Gaben der Jugend; des Alters Blüte aber ist die Weisheit.

    Demokrit

  12. Jede Hand ist schön, die gibt.

  13. Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.

    André Gide

  14. Weißes Händchen und weißes Tätzchen, und keines von beiden die Krallen zeigt - reizendes Weib und reizendes Kätzchen necken sich, wenn der Tag sich neigt.

    Paul Verlaine

  15. Wie viele Lichter verdanken bloß Ihrem Leuchter, dass man sie sieht.

    Christian Friedrich Hebbel

  16. Wenn die Nacht anbricht, sind alle Frauen schön.

  17. Die Freude und die Schönheit ist kein Privilegium der Gelehrten, der Adeligen und der Reichen, sie ist ein heiliges Eigentum der Menschheit.

    Friedrich von Schlegel

  18. Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.

  19. Alles Göttliche und alles Schöne ist schnell und leicht. Oder sammelt die Freude sich etwa so wie Geld und andere Materien durch ein konsequentes Betragen?

    Friedrich von Schlegel

  20. Zärtlichkeit gleicht der Rose unter tausend Blüten. Selbst die wilde Rose umschwebt ein Hauch von Zärtlichkeit