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Sprüche über Vorschriften

125 Sprüche — Seite 5

Vorschriften ordnen Verhalten, schaffen Verlässlichkeit und sollen Grenzen setzen, wo Beliebigkeit Schaden anrichten könnte. Doch sobald Regeln sich vom Sinn lösen, wirken sie eng, starr oder ungerecht. Deshalb ist dieses Thema immer auch eine Frage nach Maß, Zweck und menschlicher Freiheit.

Ihr Wert liegt in Klarheit und Schutz, ihre Grenze in bloßer Erstarrung. Vorschriften sind hilfreich, wenn sie Leben ordnen, nicht wenn sie das Denken ersetzen oder Verantwortung hinter Paragraphen verschwinden lassen.

  1. Die gröblichste Torheit ist doch, sich nach einem Glockenschlag zu richten statt nach Bedürfnis und Verstand.

    Francois Rabelais

  2. Die Religion hat der Liebe einen großen Dienst erwiesen, indem sie sie zur Sünde erklärte.

    Anatole France

  3. Das Wort Gottes ist frei; es will nicht Fesseln dulden durch Vorschriften des Menschen.

    Martin Luther

  4. Die Gesellschaft braucht eine strenge Justiz; darin liegt die Humanität des Staates; alles andere ist Humanität der Opernbühne.

    Napoleon

  5. Der Frieden kommt durch Verständigung, nicht durch Vereinbarung

  6. Das bringt bei Weibern manche Not: zu manchem treibt sie ein Verbot, wozu sie gar nichts triebe, wenn‘s unverboten bliebe.

    Gottfried von Strassburg

  7. Der junge Mann kennt die Regeln. Aber der erfahrene Mann kennt die Ausnahmen.

    Oliver Wendell Holmes

  8. Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Der Staat ist eine Notordnung gegen das Chaos

    Gustav Walter Heinemann

  10. Um der Natur befehlen zu können, muss man ihr gehorchen.

    Francis Bacon

  11. Ordnung ist des Himmels oberstes Gebot.

    Alexander Pope

  12. Für Geheimnis und anvertrautes Gut gelten die gleichen Regeln.

    Nicolas Chamfort

  13. Ich hab' mir's zur Regel gemacht, dass mich die aufgehende Sonne nie im Bett finden soll; solange ich gesund bin.

    Georg Christoph Lichtenberg

  14. Der Mensch, der von der Vernunft geleitet wird, ist freier in einem Staate, wo er nach gemeinsamem Beschlusse lebt, als in der Einsamkeit, wo er sich allein gehorcht.

    Baruch de Spinoza

  15. Was hilft Gesetz, was helfen Strafen, wenn Obrigkeit und Fürsten schlafen.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  16. Niemand vermutet, wie viel von seiner Ehrlichkeit er den Gesetzen zu verdanken hat.

    Emanuel Wertheimer

  17. Menschen sind wir Rechenschaft schuldig nach dem Gesetz, aber Gott nach dem Herzen.

    Adolph Kolping

  18. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist nur möglich, wenn die Frau sich unterordnet.

    Martial

  19. Besser in der Hölle herrschen, als im Himmel dienen.

    John Milton

  20. In dieser Welt gibt es nichts sichereres als den Tod und die Steuern.

    Benjamin Franklin