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Sprüche über Vorschriften

119 Sprüche — Seite 2

Vorschriften ordnen Verhalten, schaffen Verlässlichkeit und sollen Grenzen setzen, wo Beliebigkeit Schaden anrichten könnte. Doch sobald Regeln sich vom Sinn lösen, wirken sie eng, starr oder ungerecht. Deshalb ist dieses Thema immer auch eine Frage nach Maß, Zweck und menschlicher Freiheit.

Ihr Wert liegt in Klarheit und Schutz, ihre Grenze in bloßer Erstarrung. Vorschriften sind hilfreich, wenn sie Leben ordnen, nicht wenn sie das Denken ersetzen oder Verantwortung hinter Paragraphen verschwinden lassen.

  1. Ein verheirateter Mann kann tun, was er will, wenn seine Frau nichts dagegen hat.

    George Bernard Shaw

  2. Mit den Gesetzen ist es wie mit den Würstchen. Es ist besser, wenn man nicht sieht, wie sie gemacht werden

    Otto von Bismarck

  3. Bevor ihr den Menschen predigt, wie sie sein sollen, zeigt es ihnen an euch selbst.

    Fjodor M. Dostojewski

  4. Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist,so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen.

    Aristoteles

  5. Man muss in seinem Garten einen verbotenen Baum haben. Man muss in seinem Leben etwas haben, was man nicht berühren darf. Das ist das Geheimnis, wie man auf immer jung und glücklich bleibt.

    Gilbert Keith Chesterton

  6. Wer überlegt, sucht auch Beweggründe, nicht zu dürfen.

    Gotthold Ephraim Lessing

  7. Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten läßt sich immer noch regieren. Bei schlechten Beamten aber helfen uns die besten Gesetze nichts.

    Otto von Bismarck

  8. In einem geordneten Staatswesen braucht man nicht fortwährend von der Verpflichtung des Einzelnen gegenüber dem Staat zu sprechen.

    Bertolt Brecht

  9. Die Wahlversprechen von heute sind die Steuern von morgen.

    Abraham Lincoln

  10. Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen!

    George Bernard Shaw

  11. Für alles gibt es eine Arznei ausser gegen Tod und Steuern

  12. Oft schreibt das Schwert, nicht die Feder das Gesetz

  13. Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt, dann wäre sie heute noch nicht fertig.

    George Bernard Shaw

  14. Was das Gesetz nicht verbietet, das verbietet der Anstand.

    Seneca

  15. Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.

    Anatole France

  16. Ungestraft bricht man nicht die Satzungen der gutbürgerlichen Gesellschaft.

    John Knittel

  17. Man sollte auch gute, ja ausgezeichnete Bücher verbieten, bloß damit sie mehr gelesen und beachtet werden

    Albert Camus

  18. Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot zu denken

    Ludwig Andreas Feuerbach

  19. Verboten Wasser ist süßer als offen Wein

    Bernhard Freidank

  20. Liebe und Hochachtung können durch kein Gesetz erzwungen, sie müssen erworben werden.