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Sprüche über Wasser

91 Sprüche — Seite 4

Wasser gehört zu den ursprünglichsten Bildern des Lebens. Es nährt, reinigt, trägt und zerstört, kann still spiegeln oder unaufhaltsam fließen und zeigt damit eine beeindruckende Vielgestalt. Gerade diese Verbindung von Sanftheit und Macht macht das Thema so reich an Symbolik und unmittelbarer Erfahrung.

Naturzitate über Wasser werden gerne auf Grußkarten, in Reden über Umweltschutz, als Kalenderweisheiten oder als Beschriftung von Naturfotos eingesetzt. Sie erinnern daran, wie sehr das Menschliche im Natürlichen verwurzelt ist – und wie viel Trost und Schönheit die Natur bereithält.

  1. Ein Tropfen Wasser verdirbt einen Eimer Honig.

  2. So lange das Feuer aufwärts brennt, so lange das Wasser abwärts rennt, so lang der Rebensaft fließt rein, so lang sollst du mir die Liebste sein.

  3. In Träumen, Spiegeln und Wasser trifft man den Himmel und die Erde.

  4. Fließendes Wasser fault nicht, die Türangeln rosten nicht; das kommt von der Bewegung

    Lü Bu We

  5. Wo du keinen Grund erkennst, sollst du nicht durchs Wasser laufen wollen.

  6. Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser. Aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.

    Thales von Milet

  7. Die Mühle kann nicht mit dem Wasser mahlen, das vorübergeflossen ist.

  8. Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei

    Heraklit von Ephesos

  9. Gottes Wasser fließt auf Gottes Erde

  10. Wasser aus dem Brunnen vermische nicht mit Wasser aus dem Fluss

  11. Wasser verrinnt, Steine bleiben.

  12. Gesottenem Fisch hilft das Wasser nichts.

  13. Wasser geht durch Stiefel, Liebe durch Handschuhe.

  14. Die beste Mühle ist zwischen Wasser und Wind.

  15. Kein Müller hat Wasser und kein Schäfer Weide genug.

  16. Soldaten, Wasser und Feuer, wo die überhand nehmen, da machen sie wüste Plätze.

  17. Die Katze frißt gern Fische, sie will aber nicht ins Wasser.

  18. Laß Gottes Wasser über Gottes Land laufen.

  19. Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, beim Menschen ist's der Rebensaft, drum danke Gott als guter Christ, dass Du kein Ochs geworden bist

  20. Wie Wind im Käfig, wie Wasser im Siebe ist goter Rat im Ohr der Torheit und der Liebe.

    Friedrich Rückert