Sprüche über Wasser
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Wasser gehört zu den ursprünglichsten Bildern des Lebens. Es nährt, reinigt, trägt und zerstört, kann still spiegeln oder unaufhaltsam fließen und zeigt damit eine beeindruckende Vielgestalt. Gerade diese Verbindung von Sanftheit und Macht macht das Thema so reich an Symbolik und unmittelbarer Erfahrung.
Naturzitate über Wasser werden gerne auf Grußkarten, in Reden über Umweltschutz, als Kalenderweisheiten oder als Beschriftung von Naturfotos eingesetzt. Sie erinnern daran, wie sehr das Menschliche im Natürlichen verwurzelt ist – und wie viel Trost und Schönheit die Natur bereithält.
Wenn der Mensch in Angst und Not ist und in Furcht gejagt worden, so läuft er in Schrecken weiß nicht wohin, um Hilfe zu suchen. Das Tier, wenn es gejagt wird, springt ja auch ins Wasser und ersäuft, …
— Johann Heinrich Pestalozzi
Unser Ich gleicht den Flüssen, die ihren Namen beibehalten und stets anderes Wasser rollen.
— Karl Julius Weber
Wenn gekochter Fisch ins dritte Wasser kommt, wird er ungesund.
Kinder schöpft man nicht aus dem Brunnen.
Pferde lassen sich zum Wasser bringen, aber nicht zum trinken zwingen.
Du brauchst von mir kein Sprüchlein, brauchst auch nicht meinen Rat, du bist auch ohne Wasser und Seife eine, die sich gewaschen hat!
Gott gibt Wasser und Wein, aber er schenkt nicht selber ein.
Wenn an St. Anton gut Wetter lacht, St. Peter viel in Wasser macht. (13. Juni)
Am Agathentag rieselt's Wasser den Berg hinab. (05. Feb.)
Noch niemals stand ein Mühlenrad an Konrad, weil er immer Wasser hat. (26. Nov.)
Peter und Paul hat Wasser im Maul. (29. Juni)