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Sprüche über Wille

189 Sprüche — Seite 7

Was Menschen trotz Widerstand, Müdigkeit oder Unsicherheit weitergehen lässt, entspringt oft dem Willen. Er bündelt Entschlusskraft und Richtung und verwandelt bloße Absicht in beharrliches Handeln. Deshalb gehört dieses Thema zu den grundlegenden Kräften jeder Veränderung und jeder Leistung.

Seine eigentliche Größe zeigt sich nicht im Trotz, sondern in der Ausdauer, mit der ein Ziel gegen Hindernisse festgehalten wird. Wille braucht Klarheit und Maß, damit aus Energie nicht bloßer Starrsinn wird.

  1. Man trägt ein göttliches Gefühl in seiner Brust, wenn man erst weiß, dass man etwas kann, wenn man nur will.

    Friedrich Ludwig Jahn

  2. Es gibt Menschen, die das Leben erleiden und es gibt Menschen, die das Leben nach eigenem Willen gestalten.

    Charles Ferdinand Ramuz

  3. Manche Leute wollen nie, sondern "möchten" bloß

    Walter Calé

  4. Wir wollen lieber empfinden als wissen, lieber selbst und vielleicht zu viel erraten, als langsam hergezählt haben.

    Johann Gottfried Herder

  5. Des Mannes Art ist Wille, des Weibes Art Willigkeit.

    Friedrich Nietzsche

  6. Nach meinem Tod will ich es Rosen regnen lassen

    Theresia von Lisieux

  7. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir uns waschen, hätte er das Parfum nie zugelassen.

    Napoleon

  8. Solange sie Tränen hat, bekommt die Frau ihren Willen.

  9. Viel besser als ein guter Wille wirkt manchmal eine gute Pille.

    Wilhelm Busch

  10. Den Schemel soll nicht verschmähen, wer auf's Pferd will.

    Johann Geiler von Kayserberg

  11. Der Wille öffnet die Türen zum Erfolg.

    Louis Pasteur

  12. Wer den Willen des Himmels nicht kennt, der ist kein edler Mensch.

    Konfuzius

  13. Zwischen Können und Tun liegt ein Meer und auf seinem Grunde gar oft die gescheiterte Willenskraft.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  14. Der Kinder Wille steckt in der Rute.

  15. Ich bin immer noch der Meinung, dass Kunst von Können herkommt; käme es von Wollen, hieße sie Wulst.

    Max Liebermann

  16. Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen. Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wünschen, was jener will.

    Christian Johann Heinrich Heine

  17. Es gibt nichts, wofür man Zeit findet. Wenn man Zeit haben möchte, muss man sich welche schaffen

    Leopold von Ranke

  18. Gottes Wille sei mein Ziel.

  19. Wie gern wollt' ich dem Teufel meine Seele verschreiben, wenn ich dafür Gesundheit hätte.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  20. Gott hat nur einen Gedanken, einen Willen, eine Meinung, ein Ziel: dass wir alle zu ihm kommen.

    Hermann von Bezzel