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Sprüche über Wille

189 Sprüche — Seite 2

Was Menschen trotz Widerstand, Müdigkeit oder Unsicherheit weitergehen lässt, entspringt oft dem Willen. Er bündelt Entschlusskraft und Richtung und verwandelt bloße Absicht in beharrliches Handeln. Deshalb gehört dieses Thema zu den grundlegenden Kräften jeder Veränderung und jeder Leistung.

Seine eigentliche Größe zeigt sich nicht im Trotz, sondern in der Ausdauer, mit der ein Ziel gegen Hindernisse festgehalten wird. Wille braucht Klarheit und Maß, damit aus Energie nicht bloßer Starrsinn wird.

  1. Es gibt viele Dinge, die wir am liebsten wegwerfen wollten, fürchteten wir nicht, dass andere sie aufheben.

    Oscar Wilde

  2. Jeder hat das Recht zu leben, mit wem er will und wie er will - das ist das Recht des erwachsenen Menschen.

    Anton Tschechow

  3. Frohsinn, Freude ist eine Form der Erfüllung des göttlichen Willens.

    Leo Tolstoi

  4. Jedem das Seine geben: Das wäre die Gerechtigkeit wollen und das Chaos erreichen.

    Friedrich Nietzsche

  5. Es gehört immer etwas guter Wille dazu, selbst das Einfachste zu begreifen, selbst das Klarste zu verstehen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Es ist fast unmöglich, etwas schönes zu lesen, ohne dann nicht auch selbst etwas schönes schreiben zu wollen

    John Steinbeck

  7. Eigensinn ist kein Fehler des Verstandes, er ist ein Fehler des Gemüts. Diese Unbeugsamkeit des Willens, diese Reizbarkeit gegen fremde Einrede hat ihren Grund nur in einer besonderen Art von Selbstsu …

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  8. Wer einen Menschen bessern will, muss ihn erst einmal respektieren.

    Romano Guardini

  9. Die Natur will, dass Kinder Kinder sind, bevor sie zum Erwachsenen werden.

    Jean-Jacques Rousseau

  10. Ein jeder hat seine eigne Art, glücklich zu sein, und niemand darf verlangen, dass man es in der seinigen sein soll.

    Heinrich von Kleist

  11. Charakter ist der Inbegriff des bewussten und unbewussten Willens.

    Walter Rathenau

  12. Das Volk ist derjenige Teil des Staates, der nicht weiß, was er will.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  13. Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen reißt es hinfort.

    Seneca

  14. Stärke entspringt nicht physischer Kraft, sondern einem unbeugsamen Willen

    Mahatma Gandhi

  15. Ein Charakter ist ein vollständig gebildeter Wille.

    Novalis

  16. Wie viele Male schaut der Wille durch's Fenster, ehe die Tat durch's Tor geht.

    Erasmus von Rotterdam

  17. Die Erziehung hat den Zweck, den Menschen zu einem selbständigen Wesen zu machen, das heißt zu einem Wesen von freiem Willen.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  18. Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.

    Jean-Jacques Rousseau

  19. Wer nimmt, was er nicht will, dem wird reichlich gegeben. Nur nicht das, was er braucht.

    Else Pannek

  20. Die Krankheit ist ein Hindernis für den Körper, nicht für den Willen, sofern dieser es nicht selbst so will.

    Epiktet