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Sprüche über die Liebe

709 Sprüche — Seite 30

  1. Wenn die Liebe das Schulmeistern anfängt, hat sie bald Ferien

    — Publius Syrus

  2. Wer die Eitelkeit der Menschen gründlich kennen lernen will, braucht nur die Ursachen und die Wirkungen der Liebe betrachten.

    — Blaise Pascal

  3. Wer aus Liebe närrisch wird, der wäre es früher oder später auch ohne Liebe geworden.

    — Gotthold Ephraim Lessing

  4. Liebe greift auch in die Ferne, Liebe fesselt ja kein Ort. Wie die Flamme nicht verarmet, Zündet sich an ihrem Feuer Eine andre wachsend fort.

    — Friedrich von Schiller

  5. Ich will dein Bett aus Rosen richten und tausend zarte Reime dazu dichten.

    — Christopher Marlowe

  6. Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mit die Sterne. Oh, wärst du da!

    — Johann Wolfgang von Goethe

  7. Wo es eine Ehe ohne Liebe gibt, gibt es bald eine Liebe ohne Ehe.

    — Benjamin Franklin

  8. Himmel, was muss das für ein Narr gewesen sein, der das Küssen erfunden hat!

    — Jonathan Swift

  9. Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  10. Wie Wind im Käfig, wie Wasser im Siebe ist goter Rat im Ohr der Torheit und der Liebe.

    — Friedrich Rückert

  11. Liebe hat mit Besitz oder Nichtbesitz des geliebten Wesens weniger zu tun, als wir oft meinen. Die Hauptsache für unser inneres Glück: von ihr besessen zu sein.

    — Emanuel von Bodman

  12. Was man liebt, findet man überall, und sieht überall Ähnlichkeiten.

    — Novalis

  13. Der Geist baut das Luftschiff, die Liebe aber mag gen Himmel fahren.

    — Friedrich von Schiller

  14. Die Liebe hat für jedes Lebensalter seine Leiden

    — Iwan Turgenjew

  15. Die fruchtbringende Liebe verschönt, wenn sie begonnen. Das ist der Same, den sie hat und kraft dessen sie nie vergehen wird.

    — Gottfried von Strassburg

  16. Wer nicht lieben kann, der versteht nicht menschlich zu leben.

    — Johann Kaspar Lavater

  17. Es ist einer eignen Betrachtung wert, dass die Gewohnheit sich vollkommen an die Stelle der Liebesleidenschaft setzen kann: sie fordert nicht sowohl eine anmutige als bequeme Gegenwart, alsdann ab …

    — Johann Wolfgang von Goethe

  18. Letztendlich ist die Liebe im Vergleich zum Esprit einer Tabakspfeife banal.

    — Jules de Goncourt

  19. Wer verliebt ist, seufzt und hofft und glaubt und jauchzt.

    — Christian Dietrich Grabbe

  20. In der Liebe ist alles wahr, alles falsch. Sie ist das einzige Ding, über das man nichts Absurdes sagen kann

    — Nicolas Chamfort