gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Zweifel

319 Sprüche — Seite 14

Zwischen blindem Glauben und sicherem Wissen hat der Zweifel seinen eigentümlichen Platz. Er stört bequeme Gewissheiten, prüft scheinbar Festes und kann dadurch lähmen oder vertiefen. Deshalb gehört dieses Thema zu den produktiven, aber auch belastenden Kräften des Denkens und Fühlens.

Nicht jeder Zweifel ist Schwäche, manche Form davon bewahrt vor Selbsttäuschung und Eitelkeit. Er wird erst dann unerquicklich, wenn Prüfen in endloses Zögern umschlägt und kein Entschluss mehr gewagt wird.

  1. Ein Haus, in dem zwei Frauen sind, wird nicht rein gefegt

  2. Wer einen Fuß im Frauenhaus hat, der hat den anderen im Spital

  3. An einer Frau und an einer Mühle gibt es immer was zu flicken

  4. Spiel nicht in der Fremde, sonst verlierst du Rock und Hemde

  5. Wer eilt nach fremden Gut, auf den wartet Armut

  6. Wer nach fremdem Gute trachtet, der verliert mit Recht das seine

  7. An fremden Hunden und Kindern ist das Brot verloren

  8. Besser ein bäuerlicher Frieden als ein bürgerlicher Krieg

  9. Dem lieben Friedens willen lässt man sich viel gefallen

  10. Wer Frieden haben will, muss zum Kriege rüsten

  11. Wer Frieden haben will, tut übel, dass er Streit anfängt

  12. Verbotne Frucht schmeckt am besten

  13. Unsicherheit ist der Begleiter jeder Veränderung.

    Else Pannek

  14. Seine eisernen Grundsätze lässt man nicht durch Ereignisse oder Tatsachen erschüttern.

    Else Pannek

  15. Ich habe lange genug gelebt, um mir gerade die Dinge sorgfältig ein zweites Mal anzusehen, bei denen ich mir auf den ersten Blick ganz sicher bin.

    Joseph Billings

  16. Aus keiner Gefahr rettet man sich ohne Gefahr.

    Nicolaus Machiavelli

  17. Es ist besser, sich von Zweifeln beunruhigen zu lassen, als lange im Irrtum zu verweilen

    Alessandro Manzoni

  18. Sich abschließen heißt sich einmauern, und sich einmauern ist Tod.

    Theodor Fontane

  19. Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewußte gestaltet es.

    Marcus Tullius Cicero

  20. Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt