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Wem nicht wenig genügt, den macht kein Reichtum satt

Spruchbild: Wem nicht wenig genügt, den macht kein Reichtum satt.

Wem nicht wenig genügt, den macht kein Reichtum satt.

Bedeutung

Christoph Martin Wieland, der Aufklärer und Dichter, formuliert in diesem Satz eine Überzeugung über die Unersättlichkeit des Gierigen: Wer mit wenig nicht zufrieden ist, dem nützt auch Reichtum nichts. Das ist eine Absage an die Idee, dass mehr Besitz die Unzufriedenheit beseitigt: Unzufriedenheit ist eine innere Haltung, keine Frage des Besitzes. Wer nie genug hat, wird auch mit allem nie genug haben. Wieland beschreibt damit eine stoische Überzeugung: Frieden kommt nicht von außen, sondern von der Fähigkeit, mit dem Vorhandenen zufrieden zu sein.

Verwendung

Passend als Wieland-Zitat in Texten über Genügsamkeit, Zufriedenheit und die Überzeugung, dass Reichtum ohne innere Sättigung leer bleibt sowie für Beiträge über Aufklärung, Lebensklugheit und die Überlegenheit innerer Zufriedenheit über äußeren Besitz. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Genügsamkeit als Schlüssel zum Glück.

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Über Christoph Martin Wieland

Über den Autor

Dichter · Deutsch · 1733 - 1813

Christoph Martin Wieland (1733–1813) war deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber der Aufklärung sowie das älteste Mitglied des klassischen Viergestirns von Weimar.

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Neben Herder, Goethe und Schiller gehörte Wieland zum klassischen Viergestirn von Weimar, war jedoch der Älteste der Gruppe. Er wurde 1733 in Oberholzheim bei Biberach an der Riß geboren und starb 1813 in Weimar. Als Übersetzer und Herausgeber prägte er die deutschsprachige Literatur der Aufklärung nachhaltig mit.

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Quadratisches Spruchbild: Wem nicht wenig genügt, den macht kein Reichtum satt.

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