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Wer zu einem Versprechen am längsten braucht

Spruchbild: Wer zu einem Versprechen am längsten braucht,  hält am sichersten daran fest

Wer zu einem Versprechen am längsten braucht, hält am sichersten daran fest

Bedeutung

Jean-Jacques Rousseau richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen entscheidung und geduld. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Zusammenleben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Jean-Jacques Rousseau

Über den Autor

Philosoph und Schriftsteller · Französisch · 1712 - 1778

Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) war Genfer Philosoph und Schriftsteller, der mit dem Konzept des „Gemeinwillens" die Französische Revolution maßgeblich vorbereitete.

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Rousseau widersprach dem Fortschrittsglauben seiner Zeit und sah zivilisatorischen Wandel als Ursache sozialer Ungleichheit. Neben der Philosophie wirkte er als Pädagoge, Naturforscher und Komponist. Seine posthum erschienene Autobiografie „Die Bekenntnisse" (1782–1790) fiel durch schonungslose Selbstkritik auf und wird bis heute gelesen.

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Quadratisches Spruchbild: Wer zu einem Versprechen am längsten braucht,  hält am sichersten daran fest

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