
Die Menschen haben eine Seele, die noch lebt, nachdem der Körper zu Erde geworden ist; sie steigt durch die klare Luft empor, hinauf zu all den glänzenden Sternen.
Bedeutung
Hans Christian Andersen deutet den Tod ausdrücklich spirituell. Der Körper wird Erde, doch die Seele lebt weiter und steigt zu den Sternen empor. Der Spruch gibt Trauernden ein poetisches Bild von Fortleben und himmlischer Bewegung. Er ist tröstlich, wenn solche Glaubensbilder passen, aber nicht neutral. Seine Stärke liegt in der zarten Verbindung von Vergänglichkeit, Seele, Luft und Sternen. Die Sterne geben der Seele ein Zielbild, das Trost und Erhebung verbinden soll.
Verwendung
Der Spruch eignet sich für Trauerkarten, Gedenkseiten oder Abschiedsreden, wenn spirituelle Vorstellungen von Seele und Weiterleben willkommen sind. Für nüchterne oder nicht religiöse Trauerkontexte kann er zu bestimmt sein. Eine Sternen- oder Himmelsgestaltung unterstützt den Trost. Die Aussage über Fortleben der Seele ist religiös-poetisch und sollte sensibel eingesetzt werden.
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Über Hans Christian Andersen
Über den Autor
Schriftsteller · 1805 - 1875
Hans Christian Andersen (1805–1875) schrieb als dänischer Dichter Märchen wie „Die kleine Meerjungfrau", „Das hässliche Entlein" und „Die Schneekönigin".
Mehr erfahren
Andersen wurde am 2. April 1805 in Odense geboren und starb am 4. August 1875 in Kopenhagen. Als Künstler signierte er stets mit „H. C. Andersen". Sein Werk umfasst Klassiker wie „Däumelinchen", „Des Kaisers neue Kleider" und „Die Prinzessin auf der Erbse", die bis heute in unzählige Sprachen übersetzt und weltweit gelesen werden.
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Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
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