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Wer sich an die Kirche lehnt

Spruchbild: Wer sich an die Kirche lehnt,  dem fällt leicht ein Götze auf den Kopf.

Wer sich an die Kirche lehnt, dem fällt leicht ein Götze auf den Kopf.

Bedeutung

Das Sprichwort warnt vor blinder Anlehnung an Institutionen. Wer sich zu sehr auf die Kirche stützt, kann gerade dort von einem Götzen getroffen werden, also von falscher Verehrung, Machtmissbrauch oder erstarrten Bildern des Glaubens. Die Aussage kritisiert nicht Glauben an sich, sondern Abhängigkeit von religiöser Autorität. Wegen der scharfen Bildlichkeit gegen die Kirche kann sie jedoch verletzend wirken und sollte als religionskritisches Sprichwort historisch und sprachlich sorgfältig eingeordnet werden können.

Verwendung

Allenfalls passend für kritisch kommentierte Texte über religiöse Institutionen, Autorität, Reform oder Kirchenkritik. Für allgemeine Glaubensseiten, Trosttexte oder neutrale Spruchsammlungen ist die Zuspitzung ungeeignet, weil sie leicht pauschal gegen Kirche gelesen wird. Redaktioneller Hinweis: Nur mit klarer Einordnung verwenden und nicht als Angriff auf Gläubige ausspielen.

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Quadratisches Spruchbild: Wer sich an die Kirche lehnt,  dem fällt leicht ein Götze auf den Kopf.

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