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Was man von einem Menschen wissen will

Spruchbild: Was man von einem Menschen wissen will, erfährt man erst dann, wenn man ihm widerspricht.

Was man von einem Menschen wissen will, erfährt man erst dann, wenn man ihm widerspricht.

Bedeutung

George Bernard Shaw sieht Widerspruch als Prüfstein für den Charakter. Solange Einigkeit herrscht, zeigen Menschen oft nur ihre höfliche oder angepasste Seite. Erst wenn jemand widersprochen bekommt, werden Haltung, Denkfähigkeit, Eitelkeit, Fairness oder Reizbarkeit sichtbar. Der Spruch wertet Konflikt nicht pauschal ab, sondern erkennt darin Erkenntnischancen. Wer wissen will, wie jemand wirklich ist, beobachtet nicht nur Zustimmung, sondern den Umgang mit Kritik. So wird Widerspruch zu einem Mittel der Menschenkenntnis.

Verwendung

Passend für Debatten, Führung, Teamarbeit, Politik, Unterricht oder Konfliktseminare. Der Spruch eignet sich als Einstieg, wenn sachlicher Widerspruch nicht als Störung, sondern als Gelegenheit verstanden werden soll, Charakter, Argumente und Gesprächskultur besser kennenzulernen. Auch für kurze Begleittexte bietet er einen klaren, gut verständlichen Bezug zum jeweiligen Anlass und dessen Stimmung.

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Über George Bernard Shaw

Über den Autor

Dramatiker · Britisch · 1856 - 1950

George Bernard Shaw (1856–1950) war ein irischer Dramatiker und Satiriker, der als einziger Mensch sowohl den Nobelpreis für Literatur (1925) als auch einen Oscar (1939) gewann.

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Shaw erhielt den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch seines Theaterstücks Pygmalion. Neben seiner literarischen Karriere engagierte er sich als Politiker und Pazifist und war zudem als Musikkritiker tätig. Er bestand darauf, nur als Bernard Shaw angesprochen zu werden.

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