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Sprüche über Anstrengung

499 Sprüche — Seite 18

Was Substanz besitzt, entsteht nur selten ohne Widerstand. Anstrengung gehört zu jenen Erfahrungen, in denen sich Ernst, Zieltreue und Bereitschaft zeigen, auch unbequeme Wege zu gehen. Deshalb steht dieses Thema nicht nur für Mühe, sondern ebenso für Würde und die Fähigkeit, etwas wirklich zu tragen.

Ihr Sinn offenbart sich oft erst im Rückblick, wenn sichtbar wird, was ohne Einsatz unerreichbar geblieben wäre. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Anstrengung nicht bloß Belastung bedeutet, sondern die notwendige Form sein kann, in der Wille, Hoffnung und Leistung Wirklichkeit werden.

  1. Der Mensch ist nur dann an Leib und Seele gesund, wenn ihm alle seine Verrichtungen, geistige und körperliche, zum Spiele werden

    Christoph Martin Wieland

  2. Der Schweiß ist die Träne der Arbeit.

    Peter Hille

  3. Ein Wort befreit uns von der ganzen Last und Qual des Lebens; dies Wort heißt Liebe.

    Sophokles

  4. Manche Leute wollen nie, sondern "möchten" bloß

    Walter Calé

  5. Für dich würde ich Berge versetzen, dich würde ich niemals verletzen. Für dich, da würde ich alles riskieren, denn ich will dich niemals verlieren.

  6. Sei mit dir nie zufrieden, außer etwa episodisch, so dass deine Zufriedenheit nur dazu dient, dich zu neuer Unzufriedenheit zu stärken.

    Christian Morgenstern

  7. Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet.

    Wilhelm von Humboldt

  8. Unser Leben ist viel schwerer als das unserer Vorfahren, weil wir uns so viele Dinge anschaffen müssen, die uns das Leben erleichtern.

    Julius Caesar

  9. Die Ehe ist ein Kampf auf Leben und Tod.

    Honoré de Balzac

  10. Um Fleiss und Mühe gibt Gott Schaf und Kühe

  11. Dankbarkeit ist manchmal ein Band, oft aber eine Fessel

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Überlass dein Boot auf dem Meere des Schicksals nicht den Wellen, sondern rudere selbst; aber rudere nicht ungeschickt.

    August von Platen

  13. Und als sie das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten sich ihre Anstrengungen.

    Mark Twain

  14. Wer nicht die hohen Berge besteigt, kennt die Ebene nicht.

  15. Man darf nie seine Absicht zeigen, sondern man muss vorher mit allen Mitteln sein Ziel zu erreichen suchen.

    Nicolaus Machiavelli

  16. Wer sich nicht nach der Decke streckt, dem bleiben die Füße unbedeckt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Es sei dir allzeit rechter Ernst, Was du auch tust, treibst, sinnest, lernst! Die Halbheit taugt in keinem Stück, Sie tritt noch hinters Nichts zurück.

    Claus Harms

  18. Der Mensch muss lernen, den Lichtstrahl aufzufangen und zu verfolgen, der in seinem Inneren aufblitzt.

    Ralph Waldo Emerson

  19. Eigentlich ist jeder Tag wie eine große Schlacht mit vielen Lichtblicken

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  20. Hoffe wenig und wirke viel! Das ist der kürzeste Weg zum Ziel.

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein