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Sprüche über Anstrengung

499 Sprüche — Seite 15

Was Substanz besitzt, entsteht nur selten ohne Widerstand. Anstrengung gehört zu jenen Erfahrungen, in denen sich Ernst, Zieltreue und Bereitschaft zeigen, auch unbequeme Wege zu gehen. Deshalb steht dieses Thema nicht nur für Mühe, sondern ebenso für Würde und die Fähigkeit, etwas wirklich zu tragen.

Ihr Sinn offenbart sich oft erst im Rückblick, wenn sichtbar wird, was ohne Einsatz unerreichbar geblieben wäre. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Anstrengung nicht bloß Belastung bedeutet, sondern die notwendige Form sein kann, in der Wille, Hoffnung und Leistung Wirklichkeit werden.

  1. Der Mensch, der krank im Bette liegt, kommt mitunter dahinter, dass er für gewöhnlich an seinem Amte, Geschäfte oder an der Gesellschaft krank geworden ist, und durch sie jede Besonnenheit verloren ha …

    Friedrich Nietzsche

  2. Man muss mit seinen Gedanken nur bei dem sein, was gerade jetzt zu tun ist

    Mark Aurel

  3. Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.

    Eduard Mörike

  4. Kinder, lernt nicht, sonst müsst ihr später arbeiten!

    Heinrich Zille

  5. Fortuna ist ein Weib, und wenn man sie unterwerfen will, muß man mit ihr streiten und kämpfen.

    Nicolaus Machiavelli

  6. Kein Weg ist zu lang für den, der langsam und ohne Eile vorwärts schreitet und kein lockendes Ziel liegt zu fern für den, der sich mit Geduld rüstet.

    Jean de la Bruyère

  7. Der Mut stellt sich die Wege kürzer vor

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Fleiß ist die Mutter des Glücks, und den Fleißigen schenkt Gott alle Dinge.

    Mark Twain

  9. Wer mit Schmerzen arbeitet, wird mit Freuden essen.

  10. Wer wird schon ohne Aussicht auf Gewinn früh aufstehen wollen.

  11. Wenn der Dunghaufen wachsen soll, darf der Tragkorb nie zur Ruhe kommen.

  12. Faulenzen macht müde... Arbeit nie...

  13. Der Tod ist vielleicht nicht das Schwerste im Leben eines Malers.

    Vincent van Gogh

  14. Auf einem weiten Weg gibt es keine leichten Lasten.

  15. Noch schwieriger als ein geordnetes Leben führen ist, es anderen nicht aufzuzwingen.

    Marcel Proust

  16. Wer selbst nichts zu tun hat, macht anderen die meiste Arbeit.

  17. Es ist eine meiner Überzeugungen, dass man für das Gemeinwohl arbeiten muss, und dass man sich im selben Maße, in dem man dazu beigetragen hat, glücklich fühlen wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  18. Eine Ehefrau ist die Hecke zwischen den kostbaren Blüten des männlichen Geistes und der Hitze und dem Staub der gemeinen alltäglichen Plackerei.

    Elizabeth von Arnim

  19. Ich muss einen gewaltigen Kopf haben, denn zuweilen brauche ich eine ganze Woche, um ihn mir zu zerbrechen.

    Mark Twain

  20. Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man ans Ziel kommt.

    Alfred Nobel