Sprüche über Bewunderung
372 Sprüche — Seite 17
Auf einem Berge stehend umfassen wir die Natur wie das Kind, das auf einen Stuhl gestiegen ist, um den Vater desto besser umarmen zu können.
— Karl Julius Weber
Das Firmament ist der Thron aller Schönheit, wie auch der Mensch seinen Thron hat, die Erde nämlich
— Hildegard von Bingen
Ein Garten ist ein Gegenstand der Kunst allein.
— Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau
Lasst die anderen von vergangenen Zeiten schwärmen. Ich bin froh, in diesen Zeiten zu leben!
— Ovid
Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste was Gott geschaffen hat, das Meer.
— Adalbert Stifter
Champagner ist der einzige Wein, der eine Frau noch schöner macht, nachdem sie ihn getrunken hat.
— Jeanne Antoinette Poisson de Pompadour
Der Mensch setzt Ruhm an wie das Schwein Fett
Die Sterne können den Glanz des Mondes nicht vermehren
Enthusiasmus ist das Leben der Seele, Schwärmerei ihr Tod.
— Johann Georg Zimmermann
Dem Menschen ist ein Mensch noch immer lieber als ein Engel
— Gotthold Ephraim Lessing
Höfling muss mit krummem Rücken sich noch immer tiefer bücken
— Jacques Offenbach
Ruhm ist Vorzug, denen bekannt zu sein, die einen nicht kennen
— Nicolas Chamfort
Fürsten belohnen ihre Schmeichler und verachten sie. Völker beten die ihrigen an.
— Friedrich von Gentz
Große Männer sind die Koeffizienten ihres Jahrhunderts.
— Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz
Wer Almosen gibt, gewöhnt sich daran, Geld und Gut nicht mehr zu bewundern.
— Johannes Chrysostomos
Führt heftiges Flirten zu magischen Kurzschlüssen, sollte man wissen wo die Stromverbindung zum Verstand wieder zu finden ist.
— Christa Schyboll
Jeder braucht Lob, Anerkennung, Streicheleinheiten. Die Menschen haben panische Angst vor Liebesentzug.
— Nikolaus B. Enkelmann
Ein Künstler, der nicht eitel ist, gleicht einem Weibe, das nicht gefallen will. Beide sind langweilig.
— Heinrich Laube
Man erwirbt sich eine Menge Ruhm – was immer das sein mag –, wenn man in der richtigen Weise über sich reden lässt.
— David Herbert Lawrence
Der Ruhm, welcher von denen flieht, die ihn suchen, folgt denen nach, welche sich nicht um ihn bemühen.
— Jacob Christoph Burckhardt