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Sprüche über Bewunderung

364 Sprüche — Seite 18

Was Menschen aufrichtet und den Blick nach oben zieht, findet oft in der Bewunderung seinen Ausdruck. Sie entsteht vor Größe, Mut, Schönheit oder Haltung und verrät damit auch, wonach ein Herz sich selbst ausrichtet. Darum ist dieses Thema mehr als bloßes Staunen, nämlich ein stilles Urteil über Wert und Vorbild.

In echter Bewunderung liegt kein Neid, sondern Anerkennung dessen, was über das Gewöhnliche hinausweist. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie inspirierend jene Haltung sein kann, die Großes erkennt und sich davon nicht klein, sondern ermutigt fühlen lässt.

  1. Wohl jeder Mann wird mir beistimmen, wenn ich behaupte: 's ist leichter, eine Frau anzubeten, als sich mit ihr zu vertragen.

    Otto Weiss

  2. Staunen ist unfreiwilliges Lob.

    Edward Young

  3. Man wirft mir vor, dass ich zuviel an Frauen denke. An was soll man denn sonst denken?

    Auguste Rodin

  4. Der Schmeichler ist dem Herren lieb, doch stiehlt er die Ehr' ihm wie ein Dieb

  5. Niemand mag auf lange Zeit große Ehre haben ohne Neid.

    Bernhard Freidank

  6. Große Taten erscheinen uns oft so bewundernswert, dass wir sie nur von gereiften, erfahrenen, gefestigten Männern ausgeführt glauben und zu diesen wie zu Greisen verehrungsvoll aufschauen: wie staunen …

    Theodor Toeche-Mittler

  7. Das schlimme am Leben ist, dass es so viele schöne Frauen gibt und so verdammt wenig Zeit

    John Barrymore

  8. Wir können nicht alle Helden sein, denn irgendwer muss auf der Tribüne sitzen und klatschen

    William Penn Adair Rogers

  9. Aus eines schönen Weibes Antlitz blickt dem Manne, was er ewig sucht und nie findet

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  10. Die Hauptaufgabe eines Gartens ist es, seinem Besucher die schönste und höchste Art des irdischen Vergnügens zu bereiten.

    Gertrude Jekyll

  11. Die Gebirge sind stumme Meister und schaffen schweigsame Schüler

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Es ist erstaunlich, wie wenig Zeit es für sehr schöne Dinge braucht um zu geschehen

    Frances Hodgson Burnett

  13. Hätte man von Anbeginn der Zeiten immer das nützliche und heilsame nur deswegen unterlassen, weil es noch neu und nicht im Gebrauch war, weil es gerade erst erfunden wurde, so würden den Menschen viel …

    Dorothea Christiane Erxleben

  14. Es ist ein krankhafter, schwächlicher Geisteszustand, auf Lob, und nicht auf Inhalt des Lobes zu halten.

    Rahel Varnhagen von Ense

  15. Jeden adelt sein eigenes Werk.

    Juvenal

  16. Die wunderbare Lampe des Himmels, die Sonne.

    Robert Herrick

  17. Kein Mensch, auch nicht der allerverkommenste, verträgt es, unwert geachtet zu werden. Wenn ihn alle Welt verachtet, sucht er nach seinesgleichen, bei denen seine Taten etwas gelten.

    August Pauly

  18. Äusserlicher Adel braucht Gesellschaft, um etwas vorzustellen, innerer braucht Einsamkeit.

    August Pauly

  19. Für besser gehalten zu werden, als man ist, ist auch eine Art Verleumdung, die sich ein ehrlicher Mensch nicht gefallen lassen kann.

    August Pauly

  20. Wo können wir uns wohl dem Schöpfer näher wähnen, als wenn der Schöpfung Pracht hervorruft Wonnentränen?

    Heinrich Martin