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Sprüche über Chance

775 Sprüche — Seite 36

Im Wort Chance steckt etwas, das Gelegenheit allein nicht sagt: die Möglichkeit eines anderen Weges, eines Neubeginns, einer Wende zum Besseren. Sie erscheint nicht immer dort, wo erwartet, und sie tröstet nicht, wenn sie ungenutzt bleibt – aber sie öffnet, wenn sie ergriffen wird, Räume, die vorher nicht denkbar schienen.

Ihre stärkste Form liegt oft nicht im großen Umbruch, sondern in jenem einen Moment, in dem ein Mensch erkennt: Jetzt. Die Sprüche zu diesem Thema handeln von Mut, Wandel und jener inneren Bereitschaft, die nötig ist, damit aus einer bloßen Möglichkeit tatsächlich ein neuer Anfang werden kann.

  1. Der beste Master-Abschluss garantiert noch lange keinen Karrieresprung, sofern eine Barriere aus fataler mentaler Trägheit im Vorstellungsgespräch dominant hervorprescht.

    Christa Schyboll

  2. Erst wenn man so gut ist, wie sein Meister, hat man eine Chance, besser zu werden.

    Nikolaus B. Enkelmann

  3. Anfangen kann jeder. Nur durch Weitermachen kommt man zum König. Vollender werden, nicht Anfänger bleiben

    Nikolaus B. Enkelmann

  4. Wir leben in einer Welt wachsender Gefahren, aber wir leben auch in einer Zeit wachsender Chancen.

    Nikolaus B. Enkelmann

  5. Probleme geben uns die Chance, zu zeigen, wie tüchtig wir sind.

    Nikolaus B. Enkelmann

  6. Doch wie einen Zug im Brettspiel das Leben zu wiederholen das gibt es nicht.

    Antiphon

  7. Das Unglück ist ebenso wie der Ruhm imstande, Energien zu wecken.

    Maurice Barrès

  8. Es gibt keine Periode, da es zu spät wäre, umzulernen.

    Prentice Mulford

  9. Spielerisches Bauen von Luftschlössern ist die fruchtbare Erde, aus der die Saat der Wirklichkeit schwillt. Aus Luftschlössern entstehen die Paläste der Erde!

    Prentice Mulford

  10. Glaube ist das Samenkorn aller Wunder! Aber aus diesem Samen kann Böses wie Gutes sprießen.

    Prentice Mulford

  11. Jedes Menschen Glück schmiedet ihm sein Charakter.

    Cornelius Nepos

  12. Ein Weg wird erst dann ein Weg Wenn einer ihn geht

    Chuang-tzu

  13. Denn wie gäbe es einen Ersten, wenn ihm nicht ein Zweiter folgte?

    Francesco Petrarca

  14. Im Staat ist keiner überflüssig, so schlecht er sein mag von Natur, gebt ihm die rechte Stelle nur

    Karl Wilhelm Ramler

  15. Wir müssen das Leben lieben, schon der Arbeit wegen, die man darin entfalten kann.

  16. Die Weisheit ist in Allem; der sie sucht, dem kommt sie aus allem entgegen

    Carl Friedrich von Rumohr

  17. Es gibt nichts Törichteres im Leben als das Erfinden. Ich bin jetzt fünfunddreißig Jahre alt und habe der Welt noch nicht für fünfunddreißig Pfennige genützt.

    James Watt

  18. Liebt das, was ihr zum zweiten Mal nie wiedersehen werdet.

    Alfred de Vigny

  19. Macht bedeutet die Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel, worauf diese Chance beruht.

    Max Weber

  20. Jede Zeit hat ihre Künstler, die vorläufig unsterblich sind.

    Otto Weiss