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Sprüche über Chance

775 Sprüche — Seite 8

Im Wort Chance steckt etwas, das Gelegenheit allein nicht sagt: die Möglichkeit eines anderen Weges, eines Neubeginns, einer Wende zum Besseren. Sie erscheint nicht immer dort, wo erwartet, und sie tröstet nicht, wenn sie ungenutzt bleibt – aber sie öffnet, wenn sie ergriffen wird, Räume, die vorher nicht denkbar schienen.

Ihre stärkste Form liegt oft nicht im großen Umbruch, sondern in jenem einen Moment, in dem ein Mensch erkennt: Jetzt. Die Sprüche zu diesem Thema handeln von Mut, Wandel und jener inneren Bereitschaft, die nötig ist, damit aus einer bloßen Möglichkeit tatsächlich ein neuer Anfang werden kann.

  1. Es ist besser, das winzigste Lämpchen zu entzünden, als sich über Dunkelheit zu beklagen

    Konfuzius

  2. Wenn du einen Sektierer oder einen feindseligen Fanatiker triffst, dann schaue niemals auf das Trennende, sondern auf das Gemeinsame, das noch bleibt, und bestünde es nur darin, dass für euch beide …

    Ralph Waldo Emerson

  3. Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr.

    Platon

  4. Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen.

    William Shakespeare

  5. Eine über die Gleichheit der Chance hinausgehende Gleichmachung der Menschen ist die höchste Ungerechtigkeit.

    Karl Theodor Jaspers

  6. Werde, was du noch nicht bist, bleibe, was du jetzt schon bist; in diesem Bleiben und diesem Werden liegt alles Schöne hier auf Erden.

    Franz Grillparzer

  7. Nur der Dumme sucht das Glück in der Ferne. Der Kluge läßt es unter seinen Füßen sprießen.

  8. Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer

  9. Es tut jeder gut, sich auf seine eigenen Beine zu stellen, diese Beine mögen sein, wie sie wollen.

    Theodor Fontane

  10. Wenn du eine hilfreiche Hand brauchst, suche sie am Ende deines Armes.

  11. Wer nichts riskiert, kann nicht einmal scheitern...

    Reinhold Messner

  12. Wer die Menschen ruinieren will, braucht ihnen nur alles zu erlauben.

    Napoleon

  13. Darin liegt die Kunst des Redens - im Gespräch mit Klugen, stütz dich auf Gelehrsamkeit; mit Gelehrten, stütz dich auf die Schärfe des Arguments; mit Scharfsinnigen, stütz dich auf unerschütterlich …

  14. Misstrauisch bist du? Ich verstehe dich. Du willst dir die Mühe sparen, die Menschen kennenzulernen

    Arthur Schnitzler

  15. Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben.

    Franz Liszt

  16. Mich reuen die Sünden, die ich nicht beging.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  17. Auch der Pfahl hofft bei des Frühlings Rückkehr, dass er grünen werde.

  18. Was die Zukunft betrifft, so ist deine Aufgabe nicht, sie vorauszusehen, sondern sie zu ermöglichen

    Antoine de Saint-Exupéry

  19. Gewöhnlich haben die Menschen den guten Willen zu helfen nur bis zu dem Augenblick, da sie es könnten

    Marquis de Vauvenargues

  20. Kannst du das Schöne nicht erringen, so mag das Gute dir gelingen. Ist nicht der große Garten dein, wird doch für die ein Blümchen sein. So geht es Tag für Tag; doch eben, aus Tagen, Freund, best …

    Eduard von Bauernfeld