Sprüche über die Tierwelt
773 Sprüche — Seite 2
Wer einen Aal fangen will, macht erst das Wasser trüb.
Eine milchende Kuh deckt den Tisch zu.
Es ist Eselsweisheit, wieder auf das Eis zu gehen, auf dem man gefallen ist.
Was der Löwe nicht kann, das kann der Fuchs.
Die Eule lobt den Tag nicht.
Wenn die Gans das Wasser sieht, so zappelt ihr der Steiß.
Wer nicht ernähren will die Katzen, muss ernähren Mäus und Ratzen.
Die Fliege setzt sich immer auf ein mageres Pferd.
Hunde pissen und Weiber weinen wann sie wollen.
Der Hund frißt wieder, was er gespien hat.
Die Mücke fliegt so lang ums Licht, bis sie sich versengt.
Gezwungen trägt der Esel Säcke - ledig tät er keinen Schritt!
Eine Krähe sitzt gern bei der anderen.
Adler brüten keine Tauben.
Durch Geschwätz verrät die Elster ihr Nest.
Buntes Pferd verkauft man gern.
Mancher rauft den toten Löwen beim Bart, der ihn lebend nicht ansehen durfte.
Wenn man das Roß nicht schlagen darf, schlägt man auf den Sattel.
Lieber die Motten in den Kleidern als die Ehre in Schuldscheinen.
Von Fischen und Engeln ist nicht gut predigen (denn es weiß niemand, welches er oder sie sind).