Sprüche über die Tierwelt
773 Sprüche — Seite 3
Dem Fisch den Köder, der Maus den Speck.
Von Fischen und Engeln ist nicht gut predigen (denn es weiß niemand, welches er oder sie sind).
Wo Frösche sind, da sind auch Störche.
Das Schaf trägt sich selbst keine Wolle.
Wer hat es den Läusen so bald gesagt?
Wenn man den Kater streichelt, so reckt er den Schwanz aus.
Wenn der Fuchs die Gänse lehrt, so ist ihr Kragen sein Schulgeld.
Jeder meint, sein Kuckuck singe besser als des andern Nachtigall.
Junge Elster lernt ihr Hüpfen von der alten.
Dreitägiger Fisch taugt auf keinen Tisch.
Seine Hühner legen Eier mit zwei Dottern.
Hund, so nicht auf einer Spur bleibt, fängt weder Hirsch noch Hasen.
Fuchsschwänzer sind dem Herren lieb, stehlen doch mehr als ein Dieb.
An einem Fuchs bricht man nicht Wildbann.
Dem Hasen ist nicht wohler, als wo er geworfen ist.
Der Hund, der den Hasen aufspürt, ist so gut, als der ihn fängt.
Rufe nicht Hase! er liege denn im Garne.
Wer kein Roß hat, der muss zu Fuß gehen.
Wer mit den Hühnern zu Bette geht, kann mit den Hahnen aufstehen.
Klein Pferd, kleine Tagesreise. Langes Pferd, kurzer Ritt.