Sprüche über die Tierwelt
773 Sprüche — Seite 7
So kriegte die Katze den Speck nicht.
Alte Böcke - steife Hörner.
Wie gern frißt die Katze Wurst; wenn sie nur die Haut hätte!
Der Bock weiss, dass er Hörner hat.
Die Katze will auch Bratwürste.
Greift man den Hund beim Schwanz, so knurrt er.
Wenn man tausend Hennen über setzte, so möchten sie in acht Tagen kein Ei ausbrüten.
Sieh dich wohl vor, du greifst die wilde Sau am Ohr.
Geschäftig wie eine Katze, die sieben Töpfe zugleich zu lecken hat.
Solange der Esel trägt, ist er dem Müller lieb.
Die Fürsten haben der Pferde Art: sie stallen gern, wo es schon naß ist.
Rab auf dem Dach, Fuchs vor der Tür, hüt' sich Mann und Roß dafür.
Allen Tieren ist Friede gesetzt ausser Bären und Wölfen.
Wer mit Füchsen zu tun hat, muss den Hühnerstall zuhalten.
Wenn die Schafe blöken, fällt ihnen das Futter aus dem Maule.
Wenn die Hunde schlafen, hat der Wolf gut Schafe stehlen.
Wenn der Hase läuft über den Weg, so ist das Unglück schon auf dem Steg.
Ich will keinen Hund beißen, denn ich muß meinen Zahn für den Wolf sparen, sagt der Schafhund.
Er steht bei der Wahrheit wie der Has bei der Pauke.
Wenn der Hund nicht Lust hat zu jagen, reitet er auf dem Hintern.