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Sprüche über Eltern

187 Sprüche — Seite 4

In Eltern verdichten sich Herkunft, Fürsorge, Vorbild und Verantwortung auf besondere Weise. Sie begleiten den Anfang eines Lebens und prägen oft weit über die Kindheit hinaus, was Sicherheit, Sprache, Liebe und Grenzen bedeuten. Deshalb gehört dieses Thema zu den stärksten Beziehungen des menschlichen Daseins.

Ihre Bedeutung liegt nicht in Fehlerlosigkeit, sondern in beständiger Zuwendung und gelebter Verantwortung. Eltern hinterlassen Spuren im Denken, Fühlen und Handeln ihrer Kinder und bleiben damit ein prägender Maßstab für Bindung und Vertrauen.

  1. Wie viel Egoismus steckt gerade in der Mutterliebe, mehr wie in allem anderen

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  2. Das mütterliche Herz folgt den Kindern, wenn sie von dannen ziehen und der Segen der Mutter waltet über ihnen vom Morgen bis zum Abend; sie träumt von ihnen und in schlaflosen Nächten betet …

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  3. Ist die Jugend euch entschwunden, kehrt sie euch erneut zurück, wenn ihr Eltern treu verbunden, sonnt euch in der Kinder Glück.

    Daniel Sanders

  4. Eine Mutter hält die Hände ihrer Kinder für eine Weile, die Herzen jedoch für immer.

  5. Als Opa merkt man erst, dass man zu wenig Vater war.

  6. Zu Hause hängst Du von Deinen Eltern, in der Fremde von Deinem Herrn ab.

  7. Die blassen Hände nähen, ein Stück für mich - Wie liebevoll du sorgest! Ich sah zum Himmel deine Augen flehen, ein Wunsch - Wie liebevoll du sorgest! Und an mein Bett kamst du mit leisen Zehen, ei …

    Detlef von Liliencron

  8. Was der Mutter ans Herz geht, das geht dem Vater nur an die Knie.

    Horatio Nelson

  9. Gesinnung vererben gilt mehr als Gut hinterlassen.

    Theodor Toeche-Mittler

  10. Liebe der Eltern flackert nicht umher wie die Liebe junger Herzen, sie sitzt tief und bleibt beständig, und wenn sie auch einmal in den Winkel gestampft wird, so bricht sie immer wieder hervor.

    Gustav Freytag

  11. Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft. Für ein Kind, dessen Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit.

    Berthold Auerbach

  12. Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. Oh nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Das Vertrauen junger Menschen erwirbt man am sichersten dadurch, dass man nicht der Vater ist.

    Henry de Montherlant

  14. Den Weg des Vaters wird dereinst das Kind auch gehn.

    Alfred de Musset

  15. Mutterliebe ist Frieden. Sie braucht weder erworben, noch verdient zu werden.

  16. Mutterliebe ist ein ehern Band, das ewig schmerzend bindet.

    Felix Dahn

  17. Die Grundlage des Charakters muss in dem Kinde gelegt sein, bevor es in die Schule kommt.

    Carl Hilty

  18. Wer von seinem Vater einen Hügel geerbt hat, sollte ihn erklimmen.

  19. Das Problem unserer Kinder ist, dass sie ihre Eltern erst in einem Alter bekommen, in dem es kaum noch Hoffnung gibt, sie noch ändern zu können.

  20. Erwachsene Kinder pflegen ihren Vätern und Müttern innerlich bisweilen Plätze im Leben anzuweisen, die diese vielleicht nicht einzunehmen gewillt sind.

    Prentice Mulford