Sprüche über Eltern
187 Sprüche — Seite 6
In Eltern verdichten sich Herkunft, Fürsorge, Vorbild und Verantwortung auf besondere Weise. Sie begleiten den Anfang eines Lebens und prägen oft weit über die Kindheit hinaus, was Sicherheit, Sprache, Liebe und Grenzen bedeuten. Deshalb gehört dieses Thema zu den stärksten Beziehungen des menschlichen Daseins.
Ihre Bedeutung liegt nicht in Fehlerlosigkeit, sondern in beständiger Zuwendung und gelebter Verantwortung. Eltern hinterlassen Spuren im Denken, Fühlen und Handeln ihrer Kinder und bleiben damit ein prägender Maßstab für Bindung und Vertrauen.
Vater und Mutter lehrten uns zu sprechen und die Welt, still zu sein.
Eine Mutter hat immer recht! Sie hat zuviel gelitten und geliebt, als dass es anders sein könnte...
— Hermann Sudermann
Im späteren Leben werdet Ihr Freunde haben, aber nie mehr werdet Ihr die unaussprechliche Liebe und Güte haben, die eine Mutter schenkt
— Thomas Babington Macaulay
Ein Baby ist der Mutter Anker; weiter als das Ankertau kann sie nicht kreisen.
Es ist zwecklos, den Eltern nach ihrem Tode zu opfern, wenn man sie zu Lebzeiten nicht unterstützt
Junge Elster lernt ihr Hüpfen von der alten.
Der junge Mensch rechnet auf die Hilfe seines Vaters, der alte auf die seiner Kinder.
Die Menschen vergessen eher den Tod des Vaters als den Verlust des väterlichen Erbteils.
— Nicolaus Machiavelli
Man muss vergessen, dass Mühe für die Eltern Mühe ist
— Sophokles
Der Mann sucht in der Frau die Geliebte und findet im Glücksfalle die Mutter wieder.
— Carl Ludwig Schleich
Eine Mutter ist der einzige Mensch auf der Welt, der dich schon liebt, bevor er dich kennt.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Ein guter Vater verbirgt seine Krallen
Die Undankbarkeit unserer Kinder erinnert uns an die Liebe unserer Eltern.
Die Eltern haben die Kinder lieber als die Kinder die Eltern.
Hat die Katze Junge, so lernt sie mausen.
Wer mich stillt, ist meine Mutter
Was die Kinder an die Eltern bindet, ist eher der Respekt.
— Michel de Montaigne
Für einen schlechten Sohn ist die Mutter verantwortlich. Für einen schlechten Enkel die Großmutter.
Was du an Unterstützungen deinen Eltern hast zuteil werden lassen, das darfst du auch von deinen Kindern erwarten.
— Diogenes Laertius
Zwar man zeuget viele Kinder, doch man denket nichts dabei. Und die Kinder werden Sünder, wenn's den Eltern einerlei.
— Wilhelm Busch