Sprüche über Eltern
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In Eltern verdichten sich Herkunft, Fürsorge, Vorbild und Verantwortung auf besondere Weise. Sie begleiten den Anfang eines Lebens und prägen oft weit über die Kindheit hinaus, was Sicherheit, Sprache, Liebe und Grenzen bedeuten. Deshalb gehört dieses Thema zu den stärksten Beziehungen des menschlichen Daseins.
Ihre Bedeutung liegt nicht in Fehlerlosigkeit, sondern in beständiger Zuwendung und gelebter Verantwortung. Eltern hinterlassen Spuren im Denken, Fühlen und Handeln ihrer Kinder und bleiben damit ein prägender Maßstab für Bindung und Vertrauen.
Nimm das Gebet aus der Welt, und es ist, als hättest du das Band der Menschheit mit Gott zerrissen, die Zunge des Kindes gegenüber dem Vater stumm gemacht.
— Gustav Theodor Fechner
Aus einem Kind wächst für die Eltern manchmal ein Feind.
Wenn alle müde werden - die Kraft einer Mutter erlahmt nie.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Die Wohltaten der Mütter sind größer als das Meer.
Edel sein ist gar viel mehr als adlig von den Eltern her
Das Herz des Vaters schlägt höher, als der höchste aller Berge.
Kinder lieben ihre Eltern. — Sie können nicht anders. — Und sie brauchen für eine unbeschadete Entwicklung: Eltern, die sie und einander lieben, Liebensmögliches an den Eltern.
— Else Pannek
Wenn Eltern sich verletzend streiten, verletzen sie auch ihre Kinder.
— Else Pannek
Krieg und Nachkriegszeit haben wir überlebt, weil wir Mütter hatten.
— Else Pannek
Kinder sind immer egoistisch und die Sache ist die und kommt dadurch wieder in Ordnung, dass ihnen die eigenen Kinder später auch eine tüchtige Nuss zu knacken geben.
— Theodor Fontane
Für einen alten Vater ist nichts süsser wie eine Tochter. Buben sind lebhafter, aber ihre Wege sind nicht so zart.
— Euripides
Was du Liebes den Eltern getan hast, das kannst du in deinem Alter von deinen Kindern erwarten.
— Thales von Milet
Man behält immer die Spuren seiner Abstammung
— Ernest Renan
Selbst Tiger und Wolf kennen Vater und Sohn, selbst Bienen haben ihre Königin
Ein Grundirrtum der Eltern ist, dass sie die Kinder als ihr Eigentum, ihre Leib- und Seeleneigenen betrachten, von denen und an denen zu zehren ihr Recht ist.
— Hedwig Dohm
Wenn ich unter all den Müttern, die ich sah, zu wählen hätte, würde ich meine Mutter gewählt haben
— Thomas Carlyle
Mag der Mensch noch so oft in die Irre gehen, den Weg zurück zum Herzen der Mutter kann er nicht verfehlen.
— Anton Wildgans
Mütter beschreiten manchmal Wege, die Engel befürchten zu gehen.
Die Mutter eines Ängstlichen pflegt nicht zu weinen
— Cornelius Nepos
Kinder zerstreuen mit einer Gabel, was die Eltern mit einer Harke zusammengescharrt haben.