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Sprüche über Familie

290 Sprüche — Seite 4

In kaum einem anderen Raum verdichten sich Nähe, Herkunft, Pflicht, Liebe und Konflikt so stark wie in der Familie. Hier werden Menschen geprägt, getragen, enttäuscht und geborgen, oft ein Leben lang. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten und widersprüchlichsten Erfahrungen menschlicher Verbundenheit.

Ihr Wert liegt nicht in Vollkommenheit, sondern in Verlässlichkeit, Zusammenhalt und gelebter Verantwortung. Familie bleibt für viele der erste Ort von Zugehörigkeit und der Maßstab, an dem Nähe, Vertrauen und Erinnerung ihre besondere Form gewinnen.

  1. Wir wurden zusammen mit allen Geschöpfen auf diese Erde gesetzt. Alle diese Geschöpfe, auch die kleinsten Gräser und die größten Bäume, sind mit uns eine Familie. Wir sind alle Geschwister und gle …

  2. Willst du dir ein Haustier zulegen so bedenke: Für einen Hund bist du Familienmitglied. Eine Katze betrachtet dich als Personal.

  3. Seht Eure Söhne und Töchter. Sie sind Eure Zukunft. Schaut weiter und seht die Kinder Eurer Söhne und Töchter und deren Kinder, bis hin zur siebten Generation. So haben wir es gelernt. Überlegt: …

  4. Eine Mutter braucht sich nur unter die Dusche zu stellen und schon merkt sie, wie wichtig sie für die ganze Familie ist.

  5. Mit dem Tod seiner Eltern verliert man ein Stück seiner Vergangenheit, mit dem des Partners einen Teil seiner Gegenwart, mit dem seines Kindes ein Teil seiner Zukunft.

    Antoine de Saint-Exupéry

  6. Heiraten, eine Familie gründen, alle Kinder, welche kommen, hinnehmen, in dieser unseren Welt erhalten und gar noch ein wenig führen, ist meiner Meinung nach das äusserste, das einem Menschen üb …

    Franz Kafka

  7. Wir haben gelernt wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen, doch wir haben die einfache Kunst verlernt: wie Brüder zu leben.

    Martin Luther King

  8. Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder lehrten. Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde. Denn eines wissen wir: Die Erde gehört nicht dem Men …

  9. Zwei Erziehungen empfängt jeder Mensch: Die eine erteilen ihm Eltern und Lebenserfahrungen, die zweite, wichtigere, er sich selbst.

    Ernst Thälmann

  10. Ich habe drei Haustiere, die dieselbe Funktion erfüllen wie ein Ehemann: einen Hund, der jeden Morgen knurrt, einen Papagei, der den ganzen Nachmittag flucht, und eine Katze, die nachts spät n …

    Marie Corelli

  11. Eine Familie ist eine Ansammlung von Menschen beiderlei Geschlechts die darauf bedacht sind ihre Nase in deine Angelegenheiten zu stecken.

    Kurt Tucholsky

  12. Kinder brauchen Küsse, Liebkosungen, sanfte, freigebige Hände, freundliche Worte, die schelmisch sein und jammern können, liebe Augen, denn das sind die Blumen des Frühlings.

    Paul Keller

  13. Mit den Kindern muss man zart und freundlich verkehren. Das Familienleben ist das beste Band. Kinder sind unsere besten Richter.

    Otto von Bismarck

  14. Wer sich nur seiner Vorfahren rühmt, bekennt damit, dass er einer Familie angehört, die tot mehr wert ist als lebendig.

    Neill Lawson

  15. Was ein richtiges Buch ist, das muss den ganzen Haushalt durcheinanderbringen: die Familie prügelt sich, wer es weiterlesen darf, die Temperatur ist beängstigend und Mittag wird überhaupt nicht …

    Kurt Tucholsky

  16. Alles zerfällt im Augenblick, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.

    Adalbert Stifter

  17. Ein Kind betritt deine Wohnung und macht in den folgenden zwanzig Jahren so viel Lärm, dass du denkst, du wirst verrückt. Dann geht das Kind weg und lässt das Haus so stumm zurück, dass du denks …

    Oliver Wendell Holmes

  18. Süß wie die Mutter ist dem Kind nichts auf der Erde. Ja, Kinder, habt die Mutter lieb! Das Leben bringt euch keine Liebe, die so wohl tut wie diese.

    Euripides

  19. Wie oft ist mir vor die Seele getreten, dass von allen Wohltaten der erste mütterliche Unterricht der größte und bleibendste ist

    Helmuth James Graf von Moltke

  20. Keine Weisheit, die auf Erden gelehrt werden kann, kann uns das geben, was uns ein Wort und ein Blick der Mutter gibt.

    Wilhelm Raabe