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Sprüche über Familie

319 Sprüche — Seite 2

In kaum einem anderen Raum verdichten sich Nähe, Herkunft, Pflicht, Liebe und Konflikt so stark wie in der Familie. Hier werden Menschen geprägt, getragen, enttäuscht und geborgen, oft ein Leben lang. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten und widersprüchlichsten Erfahrungen menschlicher Verbundenheit.

Ihr Wert liegt nicht in Vollkommenheit, sondern in Verlässlichkeit, Zusammenhalt und gelebter Verantwortung. Familie bleibt für viele der erste Ort von Zugehörigkeit und der Maßstab, an dem Nähe, Vertrauen und Erinnerung ihre besondere Form gewinnen.

  1. Zwei Erziehungen empfängt jeder Mensch: Die eine erteilen ihm Eltern und Lebenserfahrungen, die zweite, wichtigere, er sich selbst.

    Ernst Thälmann

  2. Kinder brauchen Küsse, Liebkosungen, sanfte, freigebige Hände, freundliche Worte, die schelmisch sein und jammern können, liebe Augen, denn das sind die Blumen des Frühlings.

    Paul Keller

  3. Denn die Eltern pflegen ihre Kinder nur durch den Stachel des Ehrgeizes und der Missgunst zur Tugend anzutreiben.

    Baruch de Spinoza

  4. Das Hemd des Kindes zeigt, was für eine Mutter es hat.

  5. Denn zu Zeiten der Not bedarf man seiner Verwandten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Ein Bruder ist ein Freund, den dir die Natur gegeben hat.

  7. Mit den Kindern muss man zart und freundlich verkehren. Das Familienleben ist das beste Band. Kinder sind unsere besten Richter.

    Otto von Bismarck

  8. Für ein gutes Kompliment verkaufe ich weite Teile meiner Verwandtschaft.

    George Bernard Shaw

  9. Was ein richtiges Buch ist, das muss den ganzen Haushalt durcheinanderbringen: die Familie prügelt sich, wer es weiterlesen darf, die Temperatur ist beängstigend und Mittag wird überhaupt nicht …

    Kurt Tucholsky

  10. Wer sich nur seiner Vorfahren rühmt, bekennt damit, dass er einer Familie angehört, die tot mehr wert ist als lebendig.

    Neill Lawson

  11. Mein Vater hat mich nicht gelehrt, aus einem leeren Glase trinken.

  12. Das will ich tun, es ist des Vaters Wille.

  13. Segne dieses Kind und seiner Eltern Glück, dass es die Liebe gibt den Seinen dann zurück.

  14. Der Schulfreund wird nicht vergessen, denn er hat etwas von einem Bruder an sich.

    Jean Paul

  15. Alles zerfällt im Augenblick, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.

    Adalbert Stifter

  16. Wer sein Kind nicht erziehen kann, dem zieht es leicht der Henkersmann.

    Bernhard Freidank

  17. Ein Kind betritt deine Wohnung und macht in den folgenden zwanzig Jahren so viel Lärm, dass du denkst, du wirst verrückt. Dann geht das Kind weg und lässt das Haus so stumm zurück, dass du denks …

    Oliver Wendell Holmes

  18. Trage deine Mutter auf Armen, wenn ihr die Beine versagen, sie trug dich im Schoß, als du noch keine hattest.

    Christian Friedrich Hebbel

  19. Vater ist, wer weder sein Telefon, noch sein Badezimmer, noch sein Auto benutzen kann.

  20. Wer die Menschen liebt, hat immer eine große Familie.