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Sprüche über Familie

319 Sprüche — Seite 6

In kaum einem anderen Raum verdichten sich Nähe, Herkunft, Pflicht, Liebe und Konflikt so stark wie in der Familie. Hier werden Menschen geprägt, getragen, enttäuscht und geborgen, oft ein Leben lang. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten und widersprüchlichsten Erfahrungen menschlicher Verbundenheit.

Ihr Wert liegt nicht in Vollkommenheit, sondern in Verlässlichkeit, Zusammenhalt und gelebter Verantwortung. Familie bleibt für viele der erste Ort von Zugehörigkeit und der Maßstab, an dem Nähe, Vertrauen und Erinnerung ihre besondere Form gewinnen.

  1. Lasset die Kinder zu mir kommen, und wehret ihnen nicht. Denn ihnen gehört das Königreich Gottes.

  2. Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.

  3. Ein einziger schlechter Zahn beeinträchtigt das ganze Gebiß, wie ein einziger Taugenichts in der Familie die ganze Familie leiden läßt.

  4. Wie viel Egoismus steckt gerade in der Mutterliebe, mehr wie in allem anderen

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  5. Wer kein Kind hat, hat kein Licht in den Augen.

  6. Den Vater kennt man an dem Kind, den Herrn an seinem Hausgesind.

  7. Vergiss nur nie bei deinem Streben, was deine Eltern dir gegeben, behalt sie lieb ein Leben lang, das ist für sie der schönste Dank!

  8. Das Misstrauen ist die Mutter der Sicherheit.

  9. Was der Mutter ans Herz geht, das geht dem Vater nur an die Knie.

    Horatio Nelson

  10. Ich habe kein Ehepaar kennengelernt, in dessen Leben es noch nie eine Revolution gegeben hat.

    John Knittel

  11. Zu Hause hängst Du von Deinen Eltern, in der Fremde von Deinem Herrn ab.

  12. Mütter lieben Töchter, aber Söhne noch viel mehr.

  13. Solang die Schwiegermutter lebt, solang, Hausfriede, lebe wohl!

    Juvenal

  14. Gut verheiratet, wer keine Schwiegermutter oder Schwägerin hat.

  15. Die Liebe ist verschieden; der eine liebt die Mutter, der andere die Tochter und der dritte alle beide.

  16. So nah sich Brüder sind, Besitz und Vorteil halten sie auseinander.

  17. Gesinnung vererben gilt mehr als Gut hinterlassen.

    Theodor Toeche-Mittler

  18. Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe.

  19. Wahrhaft ungütig sind wir nur gegen Menschen, von denen wir wissen, dass sie uns niemals verloren gehen können.

    Arthur Schnitzler

  20. Ich möchte dem Schicksal des Baumes entgehen, der erst kurz vor seinem Tod "Bruder" genannt wird