Sprüche über Kritik
208 Sprüche — Seite 5
Erst gegen Ende unseres Lebens müssen wir uns eingestehen, dass uns die am meisten genützt haben, die uns die größten Hindernisse in den Weg gelegt haben.
— Carl Ludwig Schleich
Der Glaube ist nimmermehr stärker und herrlicher, denn wenn die Trübsal und Anfechtung am größten ist
— Martin Luther
Das Ziel des Künstlers ist die Erschaffung des Schönen. Was das Schöne ist, ist eine andere Frage
— James Joyce
Wenn es Dir gelingt, über Dich selbst Gericht zu sitzen, dann bist Du ein wirklicher Weiser.
— Antoine de Saint-Exupéry
Man ist in dem Maße zur Freiheit reif, als man zur Selbstkritik fähig ist.
— Martin Kessel
Liebe deine Feinde, denn sie sagen dir deine Fehler.
— Benjamin Franklin
Es ist leicht, ein Werk zu kritisieren, aber es ist schwer, es zu würdigen.
— Marquis de Vauvenargues
Das Vergnügen, recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.
— Voltaire
Mit Offenheit verschließt man sich leicht alle Türen.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Betrachte denjenigen, der deine Fehler aufdeckt, als jemanden, der dir etwas von einem verborgenen Schatz zeigt.
Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf unsere nicht achten
— Johann Wolfgang von Goethe
Das harte Wort schmerzt immer, sei's auch ganz gerecht.
— Sophokles
Man muss einen Fehler mit Anmut rügen, und mit Würde bekennen.
— Friedrich von Schiller
Nur wer das Herz hat zu helfen, hat das Recht zu kritisieren.
— Abraham Lincoln
Die Sprache wurde dem Menschen gegeben, um zu widersprechen
— Karel Capek
Eine kleine Rebellion ab und zu ist eine gute Sache und ebenso notwendig in der politischen Welt wie Stürme in der Physischen
— Thomas Jefferson
Die Kritik ist eine Steuer, die der Neid dem Talent auferlegt.
— Francois G. de Levis
Ein Nörgler hat nur einen natürlichen Gegner: sich selbst.
Ein Kritiker ist jemand, der zum Nörgeln neigt.
— Samuel Johnson
Zwei Rechte sind in der Erklärung der Menschenrechte vergessen worden: das Recht, sich zu widersprechen, und das Recht wegzugehen.
— Charles Baudelaire