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Sprüche über Liebe

1604 Sprüche — Seite 51

Kein anderes Gefühl vermag einen Menschen zugleich so zu stärken und so verletzlich zu machen wie die Liebe. Sie stiftet Nähe, weckt Sehnsucht, fordert Vertrauen und lässt selbst im Glück ein leises Zittern zurück. Darum gehört sie seit Jahrhunderten zu den großen Themen von Dichtung, Philosophie und Lebensweisheit.

In ihrer ganzen Tiefe zeigt sie sich nie nur als romantisches Versprechen, sondern auch als Prüfung von Geduld, Hingabe und innerer Reife. Die Sprüche zu diesem Thema fassen jene Kraft in Worte, die Herzen öffnet, Maßstäbe verschiebt und dem Leben seinen hellsten wie schmerzlichsten Glanz verleihen kann.

  1. Liebe ist süß, wo Liebe erfolgt.

  2. Fünfzig Jahre Eheleben fest vereint in Glück und Leid, immer nur das Beste geben, ist schon keine Kleinigkeit.

  3. Ich vermag nicht einzusehen, wie man Demut ohne Liebe oder Liebe ohne Demut habe oder haben könne.

    Theresia von Avila

  4. Wenn man alle Treue, Liebe, Huld und Zärtlichkeit der Eltern, Kinder, Ehegatten, Verwandten, Freunde und all derer, die einander Gutes tun, zusammengießen könnte, so wäre es kein Tröpflein gegen das M …

    Johann Albrecht Bengel

  5. Liebe fordert letzte Beugung, und ich trau' dem dunklen Rufe. Noch im tiefen Graun der Zeugung fühl' ich Sehnsucht, ahn' ich Stufe.

    Hans Carossa

  6. Liebe macht mehr Vergnügen als die Ehe. Romane sind auch unterhaltender als die Geschichte.

    Nicolas Chamfort

  7. Ehrerweisung, die nicht aus der Liebe kommt, ist nicht Ehrung, sondern Schmeichelei.

    Bernhard von Clairvaux

  8. Liebe ist Verzicht auf Widerstand, und Widerstand ist das Grundprinzip des Geistes. Deshalb vertragen sich Geist und Liebe so schlecht.

    Otto Flake

  9. Ich kann nirgendwo die Liebe Gottes besser ablesen als im Kreuz... Da eröffnet er die Quelle, die mich freimacht von aller Schuld. Da ist eine Tür in den Himmel.

    Wilhelm Busch

  10. Eine Mutter hat immer recht! Sie hat zuviel gelitten und geliebt, als dass es anders sein könnte...

    Hermann Sudermann

  11. Die Liebe ist jene Flamme, welche die Götter den Sterblichen missgönnen, und die Eifersucht ist der fressende Geier, der den Diebstahl furchtbar rächt.

    Ludwig Börne

  12. Wer freien will, muss erst ausdienen

  13. Stark ist, wer liebt

    Richard Ritter Kralik von Meyrswalden

  14. Im späteren Leben werdet Ihr Freunde haben, aber nie mehr werdet Ihr die unaussprechliche Liebe und Güte haben, die eine Mutter schenkt

    Thomas Babington Macaulay

  15. Von Frauen spricht man nicht. Man beschäftigt sich mit ihnen

    Napoleon

  16. Die Ehe ist ein Zweikampf, der mit Ringen anfängt.

  17. Eine kleine Betriebsstörung im Verkehr zweier Herzen kann immerhin vorkommen.

    Wilhelm Busch

  18. Die Liebe aus der Ferne bleibt am längsten warm.

  19. Durch das Weitergeben von Werten und Traditionen entstehen Liebe, Geborgenheit und Halt in den Herzen.

  20. Platonische Liebe ist die Zeit zwischen der Vorstellung und dem ersten Kuss