1614 Sprüche — Seite 11
Kein anderes Gefühl vermag einen Menschen zugleich so zu stärken und so verletzlich zu machen wie die Liebe. Sie stiftet Nähe, weckt Sehnsucht, fordert Vertrauen und lässt selbst im Glück ein leises Zittern zurück. Darum gehört sie seit Jahrhunderten zu den großen Themen von Dichtung, Philosophie und Lebensweisheit.
In ihrer ganzen Tiefe zeigt sie sich nie nur als romantisches Versprechen, sondern auch als Prüfung von Geduld, Hingabe und innerer Reife. Die Sprüche zu diesem Thema fassen jene Kraft in Worte, die Herzen öffnet, Maßstäbe verschiebt und dem Leben seinen hellsten wie schmerzlichsten Glanz verleihen kann.
Du bist solange ein Niemand, bis dich jemand zu lieben beginnt.
Wer liebt, herrscht ohne Gewalt und dient, ohne Sklave zu sein
So vielfältig sind die Wunder der Schöpfung, dass diese Schönheit niemals enden wird. Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in dir, ist es schon immer gewesen Die Welt ist ein Wunder. Die W …
Geh nicht nur die glatten Straßen. Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.
— Antoine de Saint-Exupéry
Zwei liebe Menschen haben es geschafft, 50 Ehejahre zusammen - einfach fabelhaft. Wir wünschen euch weiterhin ganz viel Glück und dass ihr schaut auf viele schöne Jahre zurück.
Achte jedes Mannes Vaterland, aber das deinige liebe!
— Gottfried Keller
Wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.
Liebe ist, dem geliebten Wesen recht geben, wenn es unrecht hat.
— Charles Péguy
Das ist das höchste Wunder der Liebe - dass sie selbst die Frauen stumm macht.
— Oscar Blumenthal
Die Behauptung, es sei unmöglich, immer dieselbe Frau zu lieben, ist so abgeschmackt, wie wenn man sagen wollte, ein berühmter Künstler brauche mehrere Violinen, um ein Musikstück zu spielen.
— Honoré de Balzac
Ein Mann kommt in die Jahre, wenn seine Schulden immer älter und seine Freundinnen immer jünger werden
— Joachim Ringelnatz
Unter allen Torheiten, die ein Mädchen begeht, ist immer ihre erste Liebe eine der größten.
— August von Kotzebue
Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten
— Bertolt Brecht
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
— Wilhelm Busch
Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht
— Mark Twain
Man sollte seinen Kindern seine Zuneigung zeigen, auch wenn man gerade mit ihnen schimpfen musste.
Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben
— Johann Wolfgang von Goethe
Was du am meisten liebst, erkennst du beim Verlust.
Solange die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln; sind sie älter geworden, gib ihnen Flügel.
Der Zank in der Ehe ist die Schneedecke, unter der sich die Liebe warm hält.
— Jean Paul