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Sprüche über Mut

506 Sprüche — Seite 12

Nicht Unerschrockenheit allein, sondern das Handeln trotz Furcht macht den eigentlichen Mut aus. Er zeigt sich im Wagnis des Neubeginns, im Aushalten von Widerstand und in der Treue zu dem, was als richtig erkannt wurde. Deshalb gehört dieses Thema zu den bewunderungswürdigsten Kräften menschlichen Lebens.

Sein Wert tritt besonders dann hervor, wenn Bequemlichkeit, Zweifel oder äußere Macht zum Rückzug drängen. Die Sprüche zu diesem Thema erinnern daran, dass Mut nicht nur in großen Taten lebt, sondern oft im stillen Festhalten an Wahrheit, Hoffnung und Verantwortung beginnt.

  1. Nicht wer eine gute Erkenntniskraft, sondern wer einen guten Willen hat, heißt ein guter Mensch.

    — Thomas von Aquin

  2. Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.

    — Laotse

  3. Dem Furchtbaren furchtlos begegnet, so schwindet es von selbst.

  4. Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.

    — Victor-Marie Hugo

  5. Man kann nicht für seinen Mut einstehen, wenn man nie in Gefahr gewesen ist

    — François de la Rochefoucauld

  6. Innovation beginnt im Kopf mit einer kühnen Idee und dem Mut zum Risiko.

  7. Verlass dich auf dich

    — Fred Endrikat

  8. Es bedarf nur eines Anfangs, dann erledigt sich das Übrige.

    — Sallust

  9. Die Fähigkeit, Ideen in Taten umzusetzen, ist das Geheimnis des äußeren Erfolgs.

    — Henry Ward Beecher

  10. Unsere Aufgabe im Leben ist es nicht, Erfolg zu haben, sondern unsere Mißerfolge guten Mutes zu ertragen.

    — Robert Louis Stevenson

  11. Auch aus einer Nebenrolle im Welttheater kann man ein packendes Kunstwerk gestalten

  12. Ein Pfund Mut ist mehr wert als eine Tonne Glück.

    — James A. Garfield

  13. Man kann kein Tigerjunges fangen, ohne sich in die Höhle des Tigers zu wagen.

  14. Jedes Schreckbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.

    — Johann Gottlieb Fichte

  15. Lasse dir den Mut nicht rauben, sei im Unglück stark und fest; werden doch die besten Trauben stets am härtesten gepreßt!

  16. Man entdeckt keine neuen Weltteile, ohne den Mut zu haben, alle Küsten aus den Augen zu verlieren.

    — André Gide

  17. O Mut, nur Mut in jeder Lage, wo dich ein Dornenwald umstarrt! Die Morgenröte besserer Tage glüht hinterm Berg der Gegenwart.

    — August Friedrich Langbein

  18. Kein weiser oder tapferer Mann legt sich auf die Schienen der Geschichte und wartet, dass der Zug der Zukunft ihn überfährt.

    — Dwight "Ike" David Eisenhower

  19. In einem wankenden Schiff fällt um, wer stillesteht, nicht wer sich bewegt.

    — Ludwig Börne

  20. Wie mutig man ist, weiß man immer erst nachher

    — Ludwig Marcuse