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Sprüche über Politik Sprüche

201 Sprüche — Seite 9

  1. Kriege entstehen aus dem Scheitern, das Menschsein der Anderen zu verstehen.

    — Dalai Lama

  2. Der jetzige Hang zu allgemeinen Gesetzen und Verordnungen ist der gemeinen Freiheit gefährlich

    — Justus Möser

  3. Der Wert eines guten Abkommens beruht auf seiner Dauer.

    — Dschuang Dsi

  4. Wenn die Regierungen krank sind, müssen die Völker das Bett hüten.

    — Ludwig Börne

  5. Unabhängigkeit von andern ist für unsere Freiheit eine gefährliche Situation.

    — Richard Rothe

  6. Wer den Begriff Komplex der Ehre großzügig interpretiert, kann unbeschadet ein Leben lang Politiker bleiben

    — Christa Schyboll

  7. Die Kunst des Regierens erfordert mehr Charakter als Verstand.

    — Thomas Edward Lawrence

  8. Es ist die Natur der Parteien, ihre ursprünglichen Feindschaften weit fester zu bewahren als ihre ursprünglichen Grundsätze.

    — Thomas Babington Macaulay

  9. Mächtige Regierungen haben einen Widerwillen gegen das Geniale.

    — Jacob Christoph Burckhardt

  10. Frage nicht, was der Staat für dich tut, frage dich, was du für den Staat tust.

    — Alfred Adler

  11. Im Staat ist keiner überflüssig, so schlecht er sein mag von Natur, gebt ihm die rechte Stelle nur

    — Karl Wilhelm Ramler

  12. Gäbe es keine Politik, so hätte der Bürger bloß sein Innenleben, also nichts, was ihn ausfüllen könnte

    — Karl Kraus

  13. Teilnahme am politischen Leben ist die Pflicht eines jeden Bürgers, ihre Nichterfüllung ist zugleich kurzsichtig, undankbar und gemein.

    — Herbert Spencer

  14. Das Schicksal des Staates hängt vom Zustand der Familie ab.

    — Alexandre Vinet

  15. Wer Politik treibt, erstrebt Macht.

    — Max Weber

  16. Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich

    — Max Weber

  17. In so manchen Staaten sind alle Bürger vor dem Gesetz gleich; vor dem Gesetz, nicht vor dem Gericht.

    — Otto Weiss

  18. Die allerbesten Gesetze eines Landes zeigen beleidigendes Misstrauen gegen seine Bewohner.

    — Otto Weiss

  19. Der Staat hat kein Gewissen. Aber der Mensch hat eins.

    — Ferdinand Ebner

  20. Einen Krieg beginnen, heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn auflösen.

    — Christian Morgenstern