Sprüche über Politik Sprüche
201 Sprüche — Seite 9
Kriege entstehen aus dem Scheitern, das Menschsein der Anderen zu verstehen.
— Dalai Lama
Der jetzige Hang zu allgemeinen Gesetzen und Verordnungen ist der gemeinen Freiheit gefährlich
— Justus Möser
Der Wert eines guten Abkommens beruht auf seiner Dauer.
— Dschuang Dsi
Wenn die Regierungen krank sind, müssen die Völker das Bett hüten.
— Ludwig Börne
Unabhängigkeit von andern ist für unsere Freiheit eine gefährliche Situation.
— Richard Rothe
Wer den Begriff Komplex der Ehre großzügig interpretiert, kann unbeschadet ein Leben lang Politiker bleiben
— Christa Schyboll
Die Kunst des Regierens erfordert mehr Charakter als Verstand.
— Thomas Edward Lawrence
Es ist die Natur der Parteien, ihre ursprünglichen Feindschaften weit fester zu bewahren als ihre ursprünglichen Grundsätze.
— Thomas Babington Macaulay
Mächtige Regierungen haben einen Widerwillen gegen das Geniale.
— Jacob Christoph Burckhardt
Frage nicht, was der Staat für dich tut, frage dich, was du für den Staat tust.
— Alfred Adler
Im Staat ist keiner überflüssig, so schlecht er sein mag von Natur, gebt ihm die rechte Stelle nur
— Karl Wilhelm Ramler
Gäbe es keine Politik, so hätte der Bürger bloß sein Innenleben, also nichts, was ihn ausfüllen könnte
— Karl Kraus
Teilnahme am politischen Leben ist die Pflicht eines jeden Bürgers, ihre Nichterfüllung ist zugleich kurzsichtig, undankbar und gemein.
— Herbert Spencer
Das Schicksal des Staates hängt vom Zustand der Familie ab.
— Alexandre Vinet
Wer Politik treibt, erstrebt Macht.
— Max Weber
Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich
— Max Weber
In so manchen Staaten sind alle Bürger vor dem Gesetz gleich; vor dem Gesetz, nicht vor dem Gericht.
— Otto Weiss
Die allerbesten Gesetze eines Landes zeigen beleidigendes Misstrauen gegen seine Bewohner.
— Otto Weiss
Der Staat hat kein Gewissen. Aber der Mensch hat eins.
— Ferdinand Ebner
Einen Krieg beginnen, heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn auflösen.
— Christian Morgenstern