gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Selbsterkenntnis

290 Sprüche — Seite 8

Am schwersten sieht der Mensch oft das, was ihn selbst bestimmt. Selbsterkenntnis verlangt Ehrlichkeit, Mut und die Bereitschaft, sich nicht nur mit den eigenen Vorzügen, sondern auch mit Widersprüchen, Schwächen und versteckten Motiven zu befassen. Deshalb gehört dieses Thema zu den anspruchsvollsten Wegen innerer Reifung.

Ihr Wert liegt darin, dass sie nicht im Grübeln endet, sondern zu Klarheit und Veränderung führen kann. Wer sich selbst besser versteht, urteilt nüchterner, handelt freier und ist weniger darauf angewiesen, sich vor sich selbst zu verbergen.

  1. Wenn Menschen ihre innere Einstellung ändern, können sie auch die äußeren Umstände ihres Lebens ändern.

    William James

  2. Wenn es Dir gelingt, über Dich selbst Gericht zu sitzen, dann bist Du ein wirklicher Weiser.

    Antoine de Saint-Exupéry

  3. Wer einen ebenbürtigen Gegner überlebt, wird entdecken, dass ihm etwas fehlt.

    Otto von Bismarck

  4. Wolle nie irgendeine Beunruhigung, irgendein Weh, irgendeine Schwermut von Deinem Leben ausschießen, da du doch nicht weißt, was diese Zustände an dir arbeiten.

    Rainer Maria Rilke

  5. Akzeptiere nie die Behauptung, andere würden dich besser kennen, als du dich selbst.

    Dwight "Ike" David Eisenhower

  6. Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  7. Kein Mensch weiß, was in ihm schlummert und zutage kommt, wenn sein Schicksal anfängt, ihm über den Kopf zu wachsen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  8. Alle Stärke wird nur durch Hindernisse erkannt, die sie überwältigen kann.

    Immanuel Kant

  9. Die Willensfreiheit haben viele im Munde, im Geist aber wenige

    Dante Alighieri

  10. Man läßt sich für gewöhnlich lieber durch Gründe überzeugen, die man selbst gefunden hat, als durch solche, die andern in den Sinn gekommen sind.

    Blaise Pascal

  11. Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen entdecken.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Wir können nicht alles und was wir nicht kömnnen, sollten wir lassen.

    Reinhold Messner

  13. Das Glück begreifen, dass der Boden auf dem du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße, die ihn bedecken

    Franz Kafka

  14. Es ist kein Verdienst, Verstand zu haben, sondern ein Glück; aber Verdienst ist es, ihn zur Erkennung seiner selbst anzuwenden.

    Johann Kaspar Lavater

  15. Wenn Du das große Spiel der Welt gesehen, so kehrst Du reicher in Dich selbst zurück; denn wer den Sinn aufs Ganze hält gerichtet, dem ist der Streit in seiner Brust geschlichtet.

    Friedrich von Schiller

  16. Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an den anderen entdeckt und gesehen haben, wie sie denen stehen.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  17. Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Um anderen gegenüber gerecht sein zu können, muss man sich selbst gegenüber ehrlich sein

    Jean-Baptiste Rousseau

  19. Ein guter Mensch, der seine Fehler nicht eingesteht und sich stets rechtfertigen will, kann zum Ungeheuer werden.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  20. Ohne beständige Arbeit der Selbstbestimmung und Selbstprüfung schreiten die menschlichen Dinge nicht vorwärts.

    Heinrich von Treitschke