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Sprüche über Spuren

124 Sprüche — Seite 4

Was Menschen hinterlassen, bleibt oft länger wirksam als ihre unmittelbare Gegenwart. Spuren zeigen sich in Erinnerungen, Handlungen, Worten und Prägungen und machen deutlich, dass kein Leben ganz folgenlos bleibt. Deshalb besitzt dieses Thema eine stille Tiefe, die über den Augenblick hinausweist.

Ihr Wert liegt darin, dass Spuren nicht nur Vergangenes bezeugen, sondern auch Gegenwart mitgestalten. Sie können trösten, belasten oder leiten und erinnern daran, wie sehr Begegnungen und Entscheidungen nachwirken.

  1. Nie kann ganz die Spur verlaufen einer starken Tat.

    Rainer Maria Rilke

  2. Suchst du dich selbst, so suche draußen in der Welt. Suchst du die Welt, so suche in dir selbst.

    Rudolf Steiner

  3. Wer Wunder sucht, braucht nicht weit zu gehn, er muss nur hören, fühlen, sehn, denn sie geschehen täglich - gerade jetzt ist eines möglich.

  4. In allem Streben und Forschen suche ich hinter dam Geheimnis des Lichtstrahls ehrfürchtig das Geheimnis des göttlichen Geistes.

    Max Planck

  5. Wo Leben ist, führt immer auch eine Spur zum Glück.

  6. Am Leben zu sein, heißt Narben tragen.

    John Steinbeck

  7. Küsse sind das, was von der Sprache des Paradieses übrig geblieben ist

    Marie Curie

  8. Ohne ein bißchen Bosheit kann der Mensch unmöglich witzig sein.

    Thomas Babington Macaulay

  9. Der Mensch ist eine Episode, ein Augenblick im Weltschicksal.

    Oswald Spengler

  10. Das gemeinsame Glück zweier Menschen ist nichts anderes als zwei kleine, nebeneinander geritzte Striche in die Unendlichkeit.

    Robert Musil

  11. Kleinigkeiten sind es, die Perfektion ausmachen, aber Perfektion ist alles andere als eine Kleinigkeit

    Sir Frederick Henry Royce

  12. Der Ruhm, wie alle Schwindelware, hält selten über tausend Jahre. Zumeist vergeht schon etwas eh'r die Haltbarkeit und die Kulör.

    Wilhelm Busch

  13. Gott erblicken wir nicht, aber überall erblicken wir Göttliches.

    Friedrich von Schlegel

  14. Die alte Zeit liegt zu fern von uns ab, als dass wir ihre Bräuche unmittelbar hinübernehmen könnten.

    Adolph Kolping

  15. Die Tat wird vergessen, doch das Ergebnis bleibt bestehen.

    Ovid

  16. Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt

    Alfred Friedrich Delp

  17. Bleiben wird von uns nur, was wir dem Allgemeinen geweiht.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  18. Es ist ein Zeichen von Mittelmäßigkeit, nur mäßig zu leben.

    Benjamin Franklin

  19. Angst ist lebenswichtig, denn sie mahnt zur Vorsicht; Vorsicht aber ist ein Zeichen von Klugheit.

    Wilhelm Hasenclever

  20. Nicht genug glauben ist ebensogut ein Zeichen von Unkenntnis wie zu viel glauben

    Claude Tillier