gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Spuren

130 Sprüche — Seite 5

Was Menschen hinterlassen, bleibt oft länger wirksam als ihre unmittelbare Gegenwart. Spuren zeigen sich in Erinnerungen, Handlungen, Worten und Prägungen und machen deutlich, dass kein Leben ganz folgenlos bleibt. Deshalb besitzt dieses Thema eine stille Tiefe, die über den Augenblick hinausweist.

Ihr Wert liegt darin, dass Spuren nicht nur Vergangenes bezeugen, sondern auch Gegenwart mitgestalten. Sie können trösten, belasten oder leiten und erinnern daran, wie sehr Begegnungen und Entscheidungen nachwirken.

  1. Die Tat wird vergessen, doch das Ergebnis bleibt bestehen.

    Ovid

  2. Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt

    Alfred Friedrich Delp

  3. Bleiben wird von uns nur, was wir dem Allgemeinen geweiht.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  4. Es ist ein Zeichen von Mittelmäßigkeit, nur mäßig zu leben.

    Benjamin Franklin

  5. Angst ist lebenswichtig, denn sie mahnt zur Vorsicht; Vorsicht aber ist ein Zeichen von Klugheit.

    Wilhelm Hasenclever

  6. Nicht genug glauben ist ebensogut ein Zeichen von Unkenntnis wie zu viel glauben

    Claude Tillier

  7. Jedes Wort enthält einen Hauch von dem Geiste dessen, der es ausgesprochen hat

    Sebastian Faber

  8. Fürchtet einer das Feuer, so riecht er allenthalben Rauch.

    Jeremias Gotthelf

  9. Glück ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen kannst, ohne selbst ein paar Tropfen abzubekommen.

    Ralph Waldo Emerson

  10. Es ist eine weise Fügung der Weltordnung, dass wir nicht wissen, wieweit wir selbst das Leben vergangener Menschen fortsetzen, und dass wir nur zuweilen erstaunt merken, wie wir in unseren Kindern …

    Gustav Freytag

  11. Sie trug gestern Abend zu viel Rouge und zu wenig Kleid. Das ist bei Frauen immer ein Zeichen von Verzweiflung.

    Oscar Wilde

  12. Letzter Tag des Jahres, du Bild des letzten Lebens! Lehr, o lehre mich, dass nicht mein Leben einst sei gefloh'n und verschwunden wie das verschwundene Jahr!

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  13. Der Mensch wurzelt in seinen Ahnen, aber alle Dinge haben ihre Wurzeln im Himmel.

  14. Ein neues Buch, ein neues Jahr - was werden die Tage bringen? Wird's werden, wie es immer war, halb scheitern, halb gelingen? Ich möchte leben, bis all dies Glühn rücklässt einen leuchtenden Funk …

    Theodor Fontane

  15. Man trägt doch eine eigentümliche Kamera im Kopfe, in die sich manche Bilder so tief und deutlich einätzen, während andere keine Spur zurücklassen.

    Bertha Freifrau von Suttner

  16. Kein Wort und keine Tat vergehen. Alles bleibt und trägt Frucht.

    Carl Hilty

  17. Das Wort ist wie im Meer ein Pfad, doch tiefe Wegspur hinterlässt die Tat.

    Henrik Johan Ibsen

  18. Alles, was uns begegnet, läßt Spuren zurück, alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei; doch ist es gefährlich, sich davon Rechenschaft geben zu wollen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Man sieht es den Menschen oft noch im hohen Alter an, dass sie einmal jung waren.

    George Bernard Shaw

  20. Ob auf dem Weg eine Spur bleiben wird oder nicht - bedachtsam will ich meinen Weg gehen.