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Sprüche über Strafe

65 Sprüche — Seite 2

Strafe soll Grenzen markieren und auf Regelbruch antworten. Doch ihr Sinn erschöpft sich nicht in Härte, sondern berührt immer auch die Frage, ob Gerechtigkeit, Abschreckung und menschliche Maßhaltung in ein vernünftiges Verhältnis gebracht werden können. Gerade deshalb bleibt das Thema gesellschaftlich und moralisch so heikel.

Sprüche und Zitate zum Thema Strafe lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.

  1. Manche Ehe ist ein Todesurteil, das jahrelang vollstreckt wird.

    August Strindberg

  2. Das Unrecht bestraft sich selbst.

    Ludwig Tieck

  3. Wer glücklich ist, der ist auch gut, das zeigt auf jedem Schritt sich; Denn wer auf Erden Böses tut, trägt seine Strafe mit sich!

    Friedrich von Bodenstedt

  4. Was hilft Gesetz, was helfen Strafen, wenn Obrigkeit und Fürsten schlafen.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  5. Für den Eid des Liebenden gibt es keine Strafe

    Hippolyte Taine

  6. Die schlimmste Strafe für Bigamie sind zwei Schwiegermütter.

  7. Um immer gut zu sein, ist es erforderlich, dass die anderen glauben, dass sie uns gegenüber niemals ungestraft böse sein dürfen

    François de la Rochefoucauld

  8. Die Lüge straft durch's eigene Bewusstsein; Die Wahrheit hält's Gewissen und die Brust rein.

    Heinrich Martin

  9. Wem das Leben keine Lasten auflädt, dem wird es selbst zur Last.

    Peter Sirius

  10. Gefängnisse werden aus den Steinen der Gesetze errichtet, Bordelle aus den Ziegeln der Religion

    William Blake

  11. Die Strafe zu fürchten ist der beste Weg, ihr zu entgehen.

  12. Ein ärgernder Lehrer ist strafbarer als ein Giftmischer, er ist ein Seelenmörder!

  13. Die konsequente Nichtbeachtung von Regeln und Vorschriften führt relativ schnell zu ihrer Abschaffung, weil die konsequente Verfolgung ihrer Nichtbeachtung zu teuer würde.

    Christa Schyboll

  14. Nichts gibt ein größeres Vergnügen, als den Betrüger zu betrügen.

    Karl Wilhelm Ramler

  15. Unrecht Gut kommt nicht an den dritten Erben.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  16. Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  17. Die kleinen Diebe, die müssen hangen. Die großen mit güldenen Ketten prangen

    Georg Rollenhagen

  18. Straf' muss sein, doch soll Barmherzigkeit vorgehen.

    Julius Wilhelm Zincgref

  19. Delinquenten des Lebens, die wir sind, von denen keiner eine Begnadigung zu erhoffen hat, bitten wir nun um eine schmerzlose Hinrichtung.

    August Pauly

  20. Was schlechte Richter sind, können wir an uns selbst lernen, wenn wir die Vergehen unserer Kinder strafen.

    August Pauly