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Sprüche über Verantwortung

305 Sprüche — Seite 13

Wo Handeln Folgen hat, beginnt Verantwortung. Sie verlangt, das eigene Tun nicht isoliert zu betrachten, sondern dessen Wirkung auf andere, auf Gemeinschaft und auf die Zukunft mitzudenken. Deshalb zählt dieses Thema zu den tragenden Voraussetzungen eines reifen und verlässlichen Lebens.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Freiheit nicht einschränkt, sondern erst ernst macht. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Verantwortungsbewusstsein mit Gewissen, Weitblick und menschlicher Größe verbunden ist.

  1. Gegen öffentliche Feinde im Staate ist jeder Bürger Soldat, sonst droht uns der Umsturz aller Ordnung.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  2. In dem Glauben an das ideale ist alle Macht wie alle Ohnmacht der Demokratie begründet.

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  3. Bestimmung, ist keine Frage des Zufalls. Es ist eine Frage der Wahl. Man kann darauf nicht warten, man muss sie erreichen.

    William Jennings Bryan

  4. Die Scheu vor Verantwortung ist die Krankheit unserer Zeit

    Otto von Bismarck

  5. Das Glück des tätigen Lebens liegt im Wirken der Klugheit, durch die der Mensch sich selbst und andere regiert.

    Thomas von Aquin

  6. Mit Kindern muss man zart und freundlich verkehren. Das Familienleben ist das beste Band.

    Otto von Bismarck

  7. Unglück kann durch andere kommen; aber erniedrigt werden kann ein Volk nur durch seine eigenen Handlungen.

    Henry Thomas Buckle

  8. Wir haben Staub aufgewirbelt und beschweren uns darüber, dass wir nichts sehen können.

    George Berkeley

  9. Das Leben und die speziellen Verhältnisse fordern Entschlüsse, Handlungen, Entschiedenheit und Akkuratesse und ein frisches Herz.

    Bogumil Goltz

  10. Immer gewinnt man das rechte Maß zum Handeln, wenn man sich selbst in die Lage des anderen versetzt

  11. Eine Gemeinschaft ist wie ein Schiff - jeder sollte bereit sein, das Ruder zu übernehmen.

    Henrik Johan Ibsen

  12. Die Tat ist die Blüte des Gedanken und Freud und Leid sind seine Früchte; der Mensch erntet somit sowohl die süßen wie auch die bitteren Früchte seiner eigenen Lebensführung.

    James Allen

  13. Wir werden nicht von den Umständen geschaffen; wir sind Schöpfer der Umstände

    Benjamin Disraeli

  14. Die Aufgabe erhält lebendig.

    Paul de Lagarde

  15. Bedenke in allem, was du tust, vorher Zeit und Ort

    Francois Rabelais

  16. Es ist eines Menschen Zunge, nicht die Tat, die alles lenkt

    Sophokles

  17. In der Politik ist der schlimmste Entschuss, keinen Entschluss zu fassen

    Karl E. Z. von Lingenthal

  18. Wir wollen lieber fliegen als kriechen.

    Louise Otto-Peters

  19. Fürsten belohnen ihre Schmeichler und verachten sie. Völker beten die ihrigen an.

    Friedrich von Gentz

  20. Stelle deine Bedingungen beim Pflügen, statt im Augenblick der Ernte zu feilschen.