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Sprüche über Verantwortung

305 Sprüche — Seite 3

Wo Handeln Folgen hat, beginnt Verantwortung. Sie verlangt, das eigene Tun nicht isoliert zu betrachten, sondern dessen Wirkung auf andere, auf Gemeinschaft und auf die Zukunft mitzudenken. Deshalb zählt dieses Thema zu den tragenden Voraussetzungen eines reifen und verlässlichen Lebens.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Freiheit nicht einschränkt, sondern erst ernst macht. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Verantwortungsbewusstsein mit Gewissen, Weitblick und menschlicher Größe verbunden ist.

  1. Die Zukunft erkennt man nicht, man schafft sie.

    Stanislaw Brzozowski

  2. Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.

    Voltaire

  3. Wer die Laterne trägt, stolpert leichter als wer ihr folgt.

    Jean Paul

  4. Gott wartet mit seinem Urteil über den Menschen bis zum letzten Tag. Warum sollten wir es anders halten.

    Andrew Carnegie

  5. Die Politik hat nicht zu rächen,was geschehen ist, sondern dafür zu sorgen, dass es nicht wieder geschehe.

    Otto von Bismarck

  6. Habe die Gabe der Unbestechlichkeit. So sehr auch die Liebe für dich Partei ergreift: Dein Sein gilt, nicht dein Schein

    Christian Morgenstern

  7. Wenn man einen Sumpf trocken legen will, darf man damit nicht die Frösche beauftragen.

    Mark Twain

  8. Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen.

    Walter Scheel

  9. Die deutsche Strafprozessordnung liest sich im großen ganzen wie die Lieferungsverträge, die sich bei uns eingebürgert haben: was immer auch geschieht, geht zu Lasten des Bestellers, und die ausführen …

    Kurt Tucholsky

  10. Haltet die Bösen immer voneinander getrennt. Die Sicherheit der Welt hängt davon ab.

    Theodor Fontane

  11. Es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen.

    Jean-Paul Sartre

  12. Die Geschichte braucht mehr Menschen, die etwas tun, als Leute, die vorschlagen, was getan werden könnte.

    Karel Capek

  13. Vom ersten Schritt, den du unternimmst, hängt der Rest deiner Tage ab.

    Voltaire

  14. Alle menschlichen Verfehlungen sind das Ergebnis eines Mangels an Liebe.

    Alfred Adler

  15. Die Teilung der Hand in Finger hat keine Schwächung herbeigeführt, vielmehr ihre Leistungsfähigkeit gesteigert. Ebenso erhöht der Staatsmann, der anderen einen Anteil an der Führung gibt, durch gemein …

    Plutarch

  16. Offenheit ist ein Luxus der Freiheit, den sich nur derjenige leisten kann, d er genug Stärke nicht nur für die Folgen hat, sondern auch für den eventuellen Missbrauch.

    Christa Schyboll

  17. Wenn Du merkst, dass Du einen Fehler gemacht hast, unternimm unverzüglich etwas, um ihn zu korrigieren.

    Dalai Lama

  18. Der Mensch ist der Spiegel der Welt. Von ihm hängt es ab, ob das Spiegelbild klar oder beschlagen ist.

    Wilhelm Raabe

  19. Das strengste Gericht ist das eigene Gewissen. Hier wird kein Schuldiger freigesprochen

    Juvenal

  20. Es sind nicht die Tatsachen selbst, die menschliches Verhalten steuern, sondern es ist die Meinung, die sich der Mensch über Tatsachen bildet.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt