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Sprüche über Vergangenheit

266 Sprüche — Seite 5

Nichts, was gelebt wurde, verschwindet ganz spurlos. Die Vergangenheit bleibt in Erinnerungen, Entscheidungen, Verlusten und Prägungen wirksam und begleitet das Gegenwärtige oft stärker, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Deshalb gehört dieses Thema zu den grundlegenden Dimensionen menschlicher Selbstdeutung.

Wer zurückblickt, sucht nicht nur Tatsachen, sondern auch Zusammenhang und Sinn. Vergangenheit kann belasten, trösten oder klären und fordert dazu auf, zwischen Festhalten und Loslassen das rechte Maß zu finden.

  1. Solange die Tradition große Bedeutung hat, verbleibt die große Bedeutung in den Fesseln der Geschichte.

    Christa Schyboll

  2. So manches papierene Denkmal hat mehr Bestand als ein Denkmal aus Erz.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Sobald eine Mode allgemein geworden ist, hat sie sich überlebt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  5. Die Erfindung der Buchdruckerkunst ist das größte Ereignis der Weltgeschichte.

    Victor-Marie Hugo

  6. Der Mensch ist heute nur aktiver geworden, aber nicht glücklicher, als er vor sechstausend Jahren gewesen ist

    Edgar Allan Poe

  7. Die Geschichte ist eine Fortsetzung der Zoologie

    Arthur Schopenhauer

  8. Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.

    George Bernard Shaw

  9. Das muss ein Esel sein, der mit fünfzig Jahren noch dieselben Anschauungen hat wie vor zwanzig Jahren.

    Otto von Bismarck

  10. Rache heißt, um der Vergangenheit willen handeln, sie ist also eine um 180 Grad falsch gedrehte Energie.

    Prentice Mulford

  11. Würden sich die Menschen um das Vergessen nur halb soviel bemühen wie um das Erinnern, wäre die Welt schon längst ein friedliches Paradies.

    Jean Anouilh

  12. Die Bücher der Alten sind für die Autoren, die neuen für die Leser geschrieben.

    Charles-Louis de Montesquieu

  13. Gute Bücher sind die großen Schätze des Menschengeschlechts. Das beste, was je gedacht und erfunden wurde, bewahren sie aus einem Jahrhundert in das andere; sie verkünden, was einst auf Erden leben …

    Gustav Freytag

  14. Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken, durch der Jahrhunderte Strom trägt ihn das redende Blatt.

    Friedrich von Schiller

  15. Die meisten Menschen wären empört, würde man ihnen sagen, ihr Vater sei ein Gauner gewesen. Sie wären jedoch eher stolz, wenn sie erführen, dass ihr Urgroßvater ein Seeräuber war.

    Johann Peter Hebel

  16. Wer sich nicht auf der Schwelle des Augenblicks, alle Vergangenheiten vergessend, niederlassen kann, wer nicht auf einem Punkte wie eine Siegesgöttin ohne Schwindel und Furcht zu stehen vermag, der w …

    Friedrich Nietzsche

  17. Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört hat zu bestehen.

    Augustinus

  18. Wer glaubt, dass man seine Vergangenheit nicht ändern kann, hat noch keine Memoiren geschrieben.

  19. Über der Pforte der antiken Welt stand geschrieben: Erkenne Dich selbst. Über der Pforte unserer neuen Welt sollte geschrieben stehen: Sei du selbst!

    Oscar Wilde

  20. Wer eine Witwe ins Bett kriegt, kriegt den toten Mann ins Haus.