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Sprüche über Vergangenheit

257 Sprüche — Seite 2

Nichts, was gelebt wurde, verschwindet ganz spurlos. Die Vergangenheit bleibt in Erinnerungen, Entscheidungen, Verlusten und Prägungen wirksam und begleitet das Gegenwärtige oft stärker, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Deshalb gehört dieses Thema zu den grundlegenden Dimensionen menschlicher Selbstdeutung.

Wer zurückblickt, sucht nicht nur Tatsachen, sondern auch Zusammenhang und Sinn. Vergangenheit kann belasten, trösten oder klären und fordert dazu auf, zwischen Festhalten und Loslassen das rechte Maß zu finden.

  1. Wer für die Zukunft sorgen will, muss die Vergangenheit mit Ehrfrucht und die Gegenwart mit Misstrauen aufnehmen.

    Joseph Joubert

  2. Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.

  3. Wer nur zurück schaut kann nicht sehen, was auf ihn zukommt.

    Konfuzius

  4. Beginne jeden Tag mit einem Dank für den vergangenen. Es gibt keinen Tag in Deinem Leben, an dem dir nicht etwas Dankenswertes begegnete.

  5. Lebe nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft, konzentriere die Gedanken auf den gegenwärtigen Augenblick.

  6. Unsere Wirrnisse sind seit jeher Teil unserer Reichtümer gewesen.

    Rainer Maria Rilke

  7. Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre.

    Leo Tolstoi

  8. Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.

    Tacitus

  9. Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet immer nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.

    Konfuzius

  10. In der Vergangenheit ist reichlich Stoff zur Freude und Wehmut, zur Zufriedenheit mit sich und zur Reue.

    Wilhelm von Humboldt

  11. Schon immer beruhten die meisten menschlichen Handlungen auf Angst oder Sturheit

    Albert Einstein

  12. Das ist das schlimmste von allen Übeln, im Vergangenen herumzugrübeln.

    Cäsar Flaischlen

  13. Der nächste Krieg wird von einer Furchtbarkeit sein, wie noch keiner seiner Vorgänger.

    Bertha Freifrau von Suttner

  14. Das Fließen des Wassers und die Wege der Liebe haben sich seit Göttergedenken nicht geändert

  15. Ein Leben in der Vergangenheit oder in der Zukunft macht eine Gegenwart unmöglich

    Else Pannek

  16. Die Geschichte hat noch nie etwas anderes gelehrt, als dass die Menschen aus ihr nichts gelernt haben.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  17. Was in einem Jahrhundert für recht und gut gehalten wird, kann in einem andern unrecht und unpassend sein.

    Thomas Paine

  18. Der Historiker ist ein Reporter, der überall dort nicht dabei war, wo etwas passiert ist.

    William Somerset Maugham

  19. Wer sich nur seiner Vorfahren rühmt, bekennt damit, dass er einer Familie angehört, die tot mehr wert ist als lebendig.

    Neill Lawson

  20. In unserer Jugend schuften wir wie Sklaven, um etwas zu erreichen, wovon wir im Alter sorglos leben könnten; und wenn wir alt sind, sehen wir, dass es zu spät ist, so zu leben.

    Alexander Pope