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Sprüche über Verstand

388 Sprüche — Seite 4

Was ordnet, prüft und Unterschiede erkennt, wird mit dem Verstand verbunden. Er schützt vor vorschnellen Urteilen, sucht Zusammenhang und verleiht dem Denken jene Klarheit, ohne die Orientierung schwerfällt. Darum gehört dieses Thema zu den tragenden Kräften bewusster Lebensführung.

Sein Wert zeigt sich nicht im kalten Rechnen allein, sondern im maßvollen Zusammenwirken mit Erfahrung und Gefühl. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Verstand dann am fruchtbarsten ist, wenn er nicht herrscht, sondern richtig unterscheidet.

  1. Wenn dein Lehrer unzufrieden mit dir ist, nimm's ihm nicht krumm. Erstmals war's auch ihm beschieden: Man hielt ihn - wie dich - für dumm!

  2. Man soll die Welt nicht belachen, nicht beweinen, sondern begreifen

    Baruch de Spinoza

  3. Wir nutzen nur 10 Prozent unseres geistigen Potentials.

    Albert Einstein

  4. Wer fest auf seinen Füssen steht und ein scharfes Auge im Kopf hat, der weiß seinen Weg, und darf auch etwas weiter gehen als gewöhnlich.

    Ludwig van Beethoven

  5. Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.

    Georg Simmel

  6. Wer keinen Verstand hat, kann ihn auch nicht benutzen. Das hindert aber niemanden, es trotzdem zu tun.

    Martin Kessel

  7. Anmut des Leibes ist Anmut der Hülle. Anmut des Geistes ist Anmut der Fülle.

  8. Ein Kluger hat so viel zu denken, dass er keine Zeit hat zu reden. Ein Dummkopf hat so viel zu reden, dass er keine Zeit hat zu denken.

  9. Jeder Tor kann antworten, wenn man ihn zu Rate zieht, aber nur der bedeutende Mensch kann fragen.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  10. Besser ist es, ein Licht anzuzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen.

  11. Weisheit ist Harmonie.

    Novalis

  12. Laß uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen

    Kurt Tucholsky

  13. Unglückliches Geschick der Menschen! Kaum ist der Geist zu seiner Reife gelangt, beginnt der Körper dahinzuwelken.

    Charles-Louis de Montesquieu

  14. Eigensinn ist kein Fehler des Verstandes, er ist ein Fehler des Gemüts. Diese Unbeugsamkeit des Willens, diese Reizbarkeit gegen fremde Einrede hat ihren Grund nur in einer besonderen Art von Selbstsu …

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  15. Ganz begreifen werden wir uns nie, aber wir werden und können uns weit mehr als begreifen.

    Novalis

  16. Der Mensch ist mir mit nichts auf der Welt zufrieden, ausgenommen mit seinem Verstand. Je weniger er hat, desto zufriedener.

    August von Kotzebue

  17. Wenige Menschen können denken, aber alle wollen eine Meinung haben.

    George Berkeley

  18. Wirklich ist alles, was meßbar ist

    Max Planck

  19. Hans ohne Fleiss wird nimmer weis.

  20. Es ist selten, dass ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.

    Oswald Spengler