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Sprüche über Ziele

892 Sprüche — Seite 38

Wer ohne Richtung lebt, bewegt sich oft viel und kommt doch selten dort an, wo das Eigene Gestalt gewinnt. Ziele bündeln Wunsch, Wille und Entscheidung zu einer Kraft, die dem Alltag Ordnung und dem Handeln Bedeutung verleiht. Darum gehören sie zu den stillen Motoren eines erfüllten Lebens.

Nicht erst das Erreichen macht sie wertvoll, sondern schon die Klarheit, die sie auf dem Weg schaffen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Hoffnung, Disziplin und Ausdauer zusammenhängen und warum ein fernes Ziel oft schon dadurch wirksam wird, dass es den nächsten Schritt bestimmt.

  1. Das Ziel des Lebens ist Freiheit von Wahn.

    Antisthenes

  2. Ein Mensch ohne Ideal ist ein Mensch ohne Seele.

    John Knittel

  3. Im Kampf gegen die Armut entstehen alle großen menschlichen Leistungen.

    John Knittel

  4. Man muss die besonderen Interessen eines jeden benutzen, um einen großen Zweck zu erreichen. Das ist das ganze Geheimnis der Politik.

    Honoré de Balzac

  5. Wohin kämen wir, wenn nicht ab und zu etwas unseren Weg versperrte?

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  6. Das Hauptaugenmerk des Erziehers muss sein, die Selbsttätigkeit zu entwickeln, durch welche der Mensch später der eigene Herr, der Fortbildner seines Lebens werden kann.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  7. Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.

    Erasmus von Rotterdam

  8. Niemand kann für eine Sache kämpfen, ohne sich Feinde zu machen.

    Johann Jakob Engel

  9. Zeiten eines großen politischen Aufschwungs gehören dazu, um die geistigen Anlagen eines Volkes zu hoher Blüte zu treiben.

    Richard Wagner

  10. Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann es uns genügen, dass sie nur in unsere Fußstapfen treten.

    Friedrich Schleiermacher

  11. Ob auf dem Weg eine Spur bleiben wird oder nicht - bedachtsam will ich meinen Weg gehen.

  12. Leben heisst, auf etwas zuwandern.

    José Ortega y Gasset

  13. Ich ging bis an die äußerste Grenze der Welt, gleichzeitig an die innerste Grenze meines Ich!

    Reinhold Messner

  14. Wohin ich auch zu gehen gedenke, so muss ich doch erst immer einen Schlagbaum der Gewohnheit frei machen, so sorgfältig hat sie alle unsere Straßen verrammelt.

    Michel de Montaigne

  15. Mann kann auch hinauffallen. Und solche Fälle sind die tiefsten.

    Peter Hille

  16. Was ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.

    Peter Hille

  17. Ideale sollten nach einer Umformung der Wirklichkeit trachten - nichts Geringeres sollte ihr Ziel sein.

    William James

  18. Mit Gewaltanwendung erreicht man überhaupt nichts. Zum Guten muss man durch Gutes geführt werden.

    Boris Pasternak

  19. Staunen ist der erste Schritt zu einer Entdeckung.

    Boris Pasternak

  20. Wer im Großen siegen will, sei im Kleinen fleißig; von eins, zwei kommt man zu drei, von dem Drei zu Dreißig

    Ernst Moritz Arndt