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Sprüche über Essen und Trinken

160 Sprüche — Seite 3

  1. Jählings neigt sich der Genuss zum Schmerz, wenn er nicht Maß gehalten hat

    — Seneca

  2. Hunger ist der beste Koch, aber er hat nichts zu essen

    — Bernhard Freidank

  3. Durch schlechte Köchinnen, durch vollkommenden Mangel an Vernunft in der Küche, ist die Entwicklung der Menschheit am längsten aufgehalten, am schlimmsten beeinträchtigt worden.

    — Friedrich Nietzsche

  4. Bei einer Mahlzeit bewirtest du zwei Gäste: Deinen Leib und deine Seele.

    — Epiktet

  5. Der Magen eines gebildeten Menschen hat die besten Eigenschaften eines edlen Herzens: Sensibilität und Dankbarkeit.

    — Alexander Puschkin

  6. Wie viel in der Welt auf Vortrag ankommt, kann man schon daraus sehen, dass Kaffee aus Weingläsern getrunken, ein sehr elendes Getränk ist.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  7. Kohl ist ein bekanntes Küchengemüse, etwa so groß und klug wie ein menschlicher Kopf.

    — Ambrose Bierce

  8. Wie froh bin ich, dass ich Spargel nicht leiden kann; denn wenn er mir schmecken würde, dann würde ich ihn essen, und ich hasse das Zeug !

    — Lewis Carroll

  9. Eine Mahlzeit ohne Wein ist wie ein Tag ohne Sonnenschein.

    — Louis Pasteur

  10. Beim Essen ist Musik ein guter Prüfstein, denn ist das Essen gut, so hört man die Musik nicht.

    — Christian Dietrich Grabbe

  11. Wer seine Freunde zu Gast hat und sich in keiner Weise persönlich um das Mahl kümmert, das für sie bereitet wird, ist unwürdig, Freunde zu haben.

    — Jean Anthelme Brillat-Savarin

  12. Wir sollten erst nach jemandem suchen mit dem wir essen und trinken, bevor wir essen und trinken

    — Epikur

  13. Wenn ich gut gegessen habe, ist meine Seele stark. Daran kann auch der schwerste Schicksalsschlag nichts ändern.

    — Jean-Baptiste Molière

  14. Erst muß man hungrig werden! Dann greift man nach dem Brote!

    — Gustav Theodor Fechner

  15. Wasser ist nicht zum Trinken geeignet, wir müssen Whiskey hinzufügen. Durch gewissenhafte Anstrengung habe ich gelernt, es zu mögen

    — Winston Churchill

  16. Tee zu servieren, zeugt von Geschmack für das Erlesene, denn Tee macht gesellig und höflich, er ist anregend und bescheiden.

    — John Galsworthy

  17. Ab und zu ist es eine Freude, einen von Wein und Rosen rot gefärbten Tisch zu haben.

    — Oscar Wilde

  18. Ich weiß kaum, was kläglicher ist: In Schulden geraten oder jeden Mittag Wassersuppe essen, um abends die Leute mit Zuckerbrezeln bewirten zu können.

    — Annette von Droste-Hülshoff

  19. Wenn man nach einem Festessen die Gastgeberin auf beide Wangen küsst, erspart man sich die Serviette.

    — Alexander Roda Roda

  20. Essen, Lieben, Singen, Verdauen sind die vier Akte der komischen Oper, die Leben heißt

    — Gioacchino Rossini