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Sprüche über Kinder

206 Sprüche — Seite 9

  1. Die Mädchen-Seelen sind schneller ausgereift als die Knabengeister.

    Jean Paul

  2. Wenn die Liebe mit unerfahrenen Kindern ihr Spiel zu spielen versteht, dann können wir an diesen Kindern Verstand und Klugheit finden.

    Gottfried von Strassburg

  3. Man kann auch den zartesten Kindern getrost den Hintern versohlen es ist wie mit den zähen Beefsteaks: Je mehr man sie klopft, desto zarter werden sie.

    Edgar Allan Poe

  4. Je mehr wir unsere Kinder lieben, um desto weniger kann uns das genügen, dass sie nur in Fußstapfen treten; sondern die Kinder sollen besser werden, als die Eltern waren, und so ein jedes heran …

    Friedrich Schleiermacher

  5. Die Jugend ist etwas Wundervolles. Es ist eine wahre Schande, dass man sie an Kinder vergeudet

    George Bernard Shaw

  6. Wie viele Kinder wachsen so auf, gut gepflegt, gut versorgt und gefüttert, alle schön regelmäßig, nur keine Gefühle, nur keine Weichheit und kein Überschwang.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  7. Die Jugend zeigt den Mann an, so wie der Morgen den Tag ankündigt.

    John Milton

  8. Man könnt' erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns nur Zwergobst.

    Georg Christoph Lichtenberg

  10. Es ist von größter Wichtigkeit, dass Kinder arbeiten lernen. Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muß.

    Immanuel Kant

  11. Schulet Kinder durch Kinder!

    Jean Paul

  12. Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen

    John Locke

  13. Man wundert sich über gar nichts, wenn man sich über alle wundert: das ist der Zustand der Kindheit

    Antoine de Rivarol

  14. Eine einzige offenkundige Lüge des Lehrers gegen seinen Zögling kann den ganzen Ertrag der Erziehung zunichte machen.

    Jean-Jacques Rousseau

  15. Halte die Spiele der Kinder heilig und störe sie nicht. Denn in ihnen ist weder Torheit noch Müßiggang.

    Frank Wedekind

  16. Nicht Überladung mit totem Wissen, sondern Läuterung und Stärkung des sittlichen Gefühls ist der höchste Zweck der Erziehung.

    Lukian

  17. Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann es uns genügen, dass sie nur in unsere Fußstapfen treten.

    Friedrich Schleiermacher

  18. Kinder lieben ihre Eltern. — Sie können nicht anders. — Und sie brauchen für eine unbeschadete Entwicklung: Eltern, die sie und einander lieben, Liebensmögliches an den Eltern.

    Else Pannek

  19. Kinder sind immer egoistisch und die Sache ist die und kommt dadurch wieder in Ordnung, dass ihnen die eigenen Kinder später auch eine tüchtige Nuss zu knacken geben.

    Theodor Fontane

  20. Darum liebe ich die Kinder, weil sie die Welt und sich selbst noch im schönen Zauberspiegel ihrer Phantasie sehen.

    Theodor Storm