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Sprüche über die Tierwelt

160 Sprüche — Seite 5

  1. Tausend Fliegen hatt' ich am Abend erschlagen, doch weckte mich eine beim frühsten Tag.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Ich weiß, dass ein freuriges Pferd auf eben dem Steig samt seinem Reiter den Hals brechen kann, über welchen der bedächtige Esel ohne straucheln geht.

    Gotthold Ephraim Lessing

  3. Es gibt Leute, welche den Vogel genau zu kennen glauben, weil sie das Ei gesehen haben, aus dem er gekrochen ist.

    Christian Johann Heinrich Heine

  4. So wie die großen Sphinxen, in nobler Haltung durch die Ewigkeit durch lauernd auf dem heißen Wüstensand, so starren Katzen sorglos ins Nichts, ruhig und weise.

    Charles Baudelaire

  5. Zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen.

    Bertolt Brecht

  6. Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.

    James Gardner

  7. Die Gänse werden im Herbst unruhig, denn ihr Blut erinnert sich, dass es Zeit ist zu ziehen.

    August Strindberg

  8. Enten legen ihre Eier in Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier

    Henry Ford

  9. Eine Katze in Handschuhen fängt keine Mäuse.

    Benjamin Franklin

  10. Unser Herrgott hat des öfteren seine schönsten und größten Gaben dem gemeinsten Tier gegeben. Nur die Menschen suchen sie dort nicht.

    Martin Luther

  11. Die Henne ist der Umweg des Ei's, ein anderes Ei zu erzeugen.

    Laurence Sterne

  12. Überall ist Ewigkeit. Wenn du einen Schneck behauchst, schrumpft er ins Gehäuse, wenn du ihn in Kognak tauchst, sieht er weiße Mäuse.

    Franz Grillparzer

  13. Was für ein hässliches Tier ist der Affe, und wie sehr ähnelt er uns.

    Marcus Tullius Cicero

  14. Gib einem Bär Honig, und du wirst deinen Arm einbüßen, wenn das Vieh Hunger hat!

    Bertolt Brecht

  15. Eine der blamabelsten Angelegenheiten ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste

    Theodor Heuss

  16. Mensch und Hund ergänzen sich hundert - und tausendfach. Mensch und Hund sind die treuesten aller Genossen

    Alfred Edmund Brehm

  17. Wer sich vom Wolfe Rat lässt geben, dessen Schafen geht's ans Leben.

    Bernhard Freidank

  18. Ging ein Hund tausend Stund zur Kirche, er wär doch ein Hund.

    Bernhard Freidank

  19. Gute Tiere, spricht der Weise, musst du züchten, musst du kaufen, doch die Ratten und die Mäuse, kommen ganz von selbst gelaufen.

    Wilhelm Busch

  20. Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.

    Epikur