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Sprüche über Zufriedenheit

772 Sprüche — Seite 17

Nicht Überfluss, sondern inneres Einverstandensein entscheidet oft darüber, ob ein Leben als reich empfunden wird. Zufriedenheit ist keine laute Begeisterung, sondern eine stille Form von Ordnung zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Gerade deshalb wirkt sie unscheinbar und erweist sich doch als eine der kostbarsten menschlichen Haltungen.

Sie entsteht selten aus Besitz allein, sondern aus Maß, Dankbarkeit und der Fähigkeit, das Wesentliche zu erkennen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Zufriedenheit weder Stillstand noch Anspruchslosigkeit bedeutet, sondern jene Ruhe, in der das Leben nicht kleiner, sondern klarer erscheint.

  1. Reich sein an Freuden hängt nicht von Armut ab, sondern von einem genügsamen, zufriedenen Herzen.

    Jeremias Gotthelf

  2. Mäßigung übe nur stets, denn Maß ist von allem das Beste.

    Hesiod

  3. Wer in der wirklichen Welt arbeiten kann und in der idealen leben, der hat das Höchste erreicht.

    Ludwig Börne

  4. Wer ohne Murren sich dem Schicksal unterwirft, ist bei uns weise.

    Euripides

  5. Das Glück ist wie die Sonne. Ein wenig Schatten muss sein, wenn es dem Menschen wohl werden soll

    Otto Ludwig

  6. Lebe, sei glücklich und mache andere glücklich.

    Mary Shelley

  7. Das Leben stirbt, sobald es verglichen wird. Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.

    Edward Young

  8. Der Mensch ist von Natur aus ehrgeizig und misstrauisch und weiß sich im Glück nicht zu mäßigen.

    Nicolaus Machiavelli

  9. Je vollständiger man ein Individuum lieben oder bilden kann, je mehr Harmonie findet man in der Welt.

    Friedrich von Schlegel

  10. Der Morgen begrüße dich voll Sonne. Der Mittag möge dich so freundlich stimmen, dass du am Abend zufrieden auf dein Tagwerk zurückblicken kannst. Die laue Nacht aber möge dich mit erquickendem Sc …

  11. Für beides danken: Für das, was wir haben, und für das, was wir nicht brauchen

  12. Ja, renn nur nach dem Glück, doch renne nicht zu sehr. Denn alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt hinterher. Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht anspruchslos genug, drum ist all sein Str …

    Bertolt Brecht

  13. Streben, seine Wünsche nach Besitz zu befriedigen, heißt Feuer mit Stroh löschen.

  14. Für einen Gast, der in kalter Nacht eintrifft, ist Tee so gut wie Wein.

  15. Das höchste Gut ist die seelische Harmonie mit sich selbst

    Seneca

  16. Die Männer sind Bestien. Deshalb ist es höchst wichtig, die Kerle gut zu füttern.

    Oscar Wilde

  17. Man muss lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein, und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt

    Theodor Fontane

  18. Gut sein heißt, mit sich selber im Einklang zu sein

    Oscar Wilde

  19. Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding und die Freude an sich selbst.

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. Inneres Glück blüht nicht auf der Gasse, sondern im Herzen und in der Familie.