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Sprüche über Zufriedenheit

772 Sprüche — Seite 29

Nicht Überfluss, sondern inneres Einverstandensein entscheidet oft darüber, ob ein Leben als reich empfunden wird. Zufriedenheit ist keine laute Begeisterung, sondern eine stille Form von Ordnung zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Gerade deshalb wirkt sie unscheinbar und erweist sich doch als eine der kostbarsten menschlichen Haltungen.

Sie entsteht selten aus Besitz allein, sondern aus Maß, Dankbarkeit und der Fähigkeit, das Wesentliche zu erkennen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Zufriedenheit weder Stillstand noch Anspruchslosigkeit bedeutet, sondern jene Ruhe, in der das Leben nicht kleiner, sondern klarer erscheint.

  1. Nur insofern der Mensch mit sich selbst eine glückliche Ehe führt und eine schöne Familie ausmacht, ist er überhaupt ehe- und familienfähig.

    Novalis

  2. Sei heiter und vergnügt und nimm teil an der Freude der anderen. Dabei fällt dann immer auch etwas eigene Freude ab.

    Theodor Fontane

  3. Wir können vieler Ding entbehren und dies und jenes nicht begehren, doch werden wenig Männer sein, die Weiber hassen und den Wein.

    Johann Peter Hebel

  4. Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein.

    Oliver Cromwell

  5. Jung sein können in späten Tagen, wenn die Röte des Morgens vergeht und den Frühling im Herzen tragen, wenn schon der Herbstwind der Kühle weht. Wer solche Gnade vom Himmel erfahren, fürchtet die …

  6. Nicht, was er mit seiner Arbeit erwirbt, ist der eigentliche Lohn des Menschen, sondern was er durch sie wird.

    John Ruskin

  7. Schenke dir selbst jeden Tag die schönsten Momente, und bade Körper, Seele und Geist in innerer Harmonie.

    Sarah Bernhardt

  8. Nihil agere delectat. Nichtstun ist angenehm

    Marcus Tullius Cicero

  9. Der Besitz wird durch das Besitzen meistens geringer.

    Friedrich Nietzsche

  10. Ein guter Gedanke macht froh, erst recht eine gute Tat

    Peter Rosegger

  11. Nicht in der großen Zahl liegt das Geheimnis Freude zu entdecken. Was ein Mensch sucht, kann er in einer einzigen Rose finden.

    Antoine de Saint-Exupéry

  12. Es ist sichtbar ein Vorzug des Alters, den Dingen der Welt ihre materielle Schärfe und Schwere zu nehmen und sie mehr in das innere Licht der Gedanken zu stellen, wo man sie in größerer, immer b …

    Wilhelm von Humboldt

  13. Freundschaft ist wie Heimat!

    Kurt Tucholsky

  14. Dem, welcher ein Bein gebrochen hat, kann man dadurch sein Unglück doch erträglicher machen, wenn man ihm zeigt, dass es leicht hätte das Genick treffen können.

    Immanuel Kant

  15. Das Leben, Gott sei Dank, ist kein Tummelplatz großer Gefühle, sondern eine Alltagswohnstube, drin das so genannte große Glück davon abhäng, ob man friert oder warm sitzt, ob der Ofen raucht, oder gut …

    Theodor Fontane

  16. Sei lieb und bescheiden, dann mag man dich leiden, und halte dein Gewissen rein, so wirst du immer glücklich sein.

  17. Des Lebens Kunst ist leicht zu lernen und zu lehren; du must vom Schicksal nie zu viel begehren. Der, welchem ein bescheidenes Los genügt, hat einen Schatz, der nie versiegt. Dem Unersättlichen in …

    Ludwig Bechstein

  18. Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten

  19. Vergnügt sein ohne Geld, das ist der Stein der Weisen.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  20. Lebenskunst bedeutet zu lieben, was man tut, nicht, zu tun, was man liebt.