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Februar Sprüche

1710 Sprüche — Seite 22

  1. Der Tod eines heißgeliebten Menschen ist die eigentliche Weihe für eine höhere Welt. Man muss auf Erden etwas verlieren, damit man in jenen Sphären etwas zu suchen habe.

    Christian Friedrich Hebbel

  2. Die Liebe gleicht einem Ring und ein Ring hat kein Ende.

  3. Der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, ist die Liebe.

  4. Morgens und abends zu lesen Der, den ich liebe Hat mir gesagt Daß er mich braucht. Darum Gebe ich auf mich acht Sehe auf meinen Weg und Fürchte von jedem Regentropfen Daß er mich erschlage …

    Bertolt Brecht

  5. Sei du selber - vor allem: Heuchele keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst. Doch denke nicht verächtlich von der Liebe, wo sie sich wieder regt.

  6. Gebt Eurer Liebe Raum, lasst die Winde des Himmels zwischen Euch tanzen.

    Khalil Gibran

  7. Wer der Liebe ganz entsagt, ist nicht weniger krank als der, der ihrer all zu sehr begehrt.

    Euripides

  8. Liebe macht blind! Aber wer verheiratet ist, kann plötzlich wieder sehen.

  9. Ich glaube, dass kein Mann jemals ein rechtes Leben gelebt hat, der nicht durch die Liebe einer Frau gebessert, durch ihren Mut gestärkt und durch die Weisheit ihres Herzens geführt worden ist.

    John Ruskin

  10. Eine Verlobung ist bedingte Verurteilung zu lebenslänglicher Doppelhaft mit vorläufigem Strafaufschub

    August Strindberg

  11. Die Ehe ist ein höherer Ausdruck für Liebe

    Sören Kierkegaard

  12. Der Mensch, der nur sich selber liebt, hasst nichts so sehr, als mit sich selbst allein zu sein.

    Blaise Pascal

  13. Wer Bäume pflanzt liebt noch andere außer sich selbst.

  14. Man kann nicht wählen, wann man lieben wird.

  15. Ein Mädchen ohne Freund ist wie ein Frühling ohne Blüten

  16. Liebe ist im Vergleich zu anderen Arten der Kriegsführung ein großer Fortschritt

  17. In der Ehe ist nichts vergeblich, geht nichts verloren von dem, was einer für den anderen tut, auch nicht, wenn dieses Tun bloß ein unsichtbarer stiller Glaube ist.

  18. Dein Herz, das wurde dir einmal, zum Lieben anvertraut. Drum liebe stets in großer Zahl, pass auf, dass es keiner klaut.

  19. Auch ein Klagelied zu sein im Mund der Geliebten, ist herrlich.

    Friedrich von Schiller

  20. Das Herz wird wohl immer seine Stürme haben.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  21. Die Freundschaft währt ewig, die Liebe vergeht, drum wähle die Freundschaft, die ewig besteht. Die Liebe bringt Rosen, die Freundschaft die Ruh, drum wähle die beiden und glücklich bist du!

  22. Wer die Freundschaft und die Liebe nie gesucht mit heißem Triebe, ist ein zehnmal ärmerer Tor als wie der, der sie verlor.

  23. Denn Lieb' ist Wunder, Lieb' ist Gnade, die wie der Tau vom Himmel fällt.

    Franz Emanuel August Geibel

  24. Sobald sich die Begierde einmischt, kann Liebe nicht Dauer verlangen.

    André Gide

  25. Wer liebt, bezieht alles auf die Geliebte.

    Ernst Hohenemser

  26. Wer liebt, hat ein großes Geschenk zu verwalten.

    Martin Kessel

  27. Wer mir Liebe erzeigt, der bereitet mir Sorge.

  28. Liebeszorn ist neuer Liebeszunder.

  29. Lieb ohne Gesicht gar leicht zerbricht.

  30. Die Liebe geht unter sich, nicht über sich.

  31. Wer dich ungewöhnlich liebkost, hat dich betrogen oder will dich betrügen.

  32. Grüne Hochzeit feiern viele, silberne gibt es auch im Land, doch zum fünfzigjährigen Ziele sind die wenigsten im Stand.

  33. Ein liebend Herz, ein trautes Heim, sollen für immer Euch beschieden sein.

  34. Frauen und Jünglinge trennen Liebe und Ehrfurcht nicht.

    Marquis de Vauvenargues

  35. Die Lieb ists schnellste Ding, sie kann für sich allein in einem Augenblick im höchsten Himmel sein.

    Angelus Silesius

  36. Die Liebe ist die Vergeistigung der Sinne.

    Diotima

  37. Wer in sich pflegt den Geist der Liebe, dem lebt er in der ganzen Welt; Dem spricht er nachts aus tausend Sternen und tags vom lichten Himmelszelt.

    Otto von Leixner

  38. Die Liebe ist unser eigentliches Lebenselement. Fehlt die Liebe, so verkümmern und entarten die Menschen. Leben sie von ihr, so gedeihen sie und bleiben jung.

    Johannes von Müller

  39. Der Bräutigam herrscht nicht wie der Ehemann; er bittet nur, und seine Geliebte sucht ihn abzumerken, was er wünscht, um es noch eher zu vollbringen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  40. Liebe: ein Handel, wo beide Parteien gewinnen.

    Georg Christoph Lichtenberg